„Keine Notwendigkeit für Sabbate“
◆ Zwei christliche Schriftsteller, die im zweiten Jahrhundert nach Christus lebten, gaben folgende interessante Kommentare über Sabbate: „Vor Moses Zeiten waren Sabbate, Festtage und Opfergaben nicht nötig; auch heute sind sie nicht angebracht, seitdem nach Gottes bestimmtem Rat sein Sohn, Jesus Christus, von einer Jungfrau aus dem Geschlecht Abrahams sündenlos geboren worden ist.“ — Justinus, der Märtyrer (Dial. cum. Triph. sec. 23).
◆ „Man zeige mir, daß Adam Sabbate beobachtete oder daß Abel, als er Gott sein heiliges Opfer darbrachte, Gottes Wohlgefallen durch die Beobachtung des Sabbats gewann oder daß Henoch, der versetzt (entrückt) wurde, den Sabbat beobachtete oder daß Noah, der wegen der Sintflut die Arche baute, den Sabbat hielt oder daß Abraham, während er den Sabbat beobachtete, seinen Sohn Isaak opferte oder daß Melchisedek in seinem Priesteramt das Gesetz des Sabbats empfing … Wir haben nichts mit den Sabbaten, Neumonden und Festen zu tun, an denen Gott einst Wohlgefallen hatte.“ — Tertullian (De Idolatria c. 4, sec. 4; c. 14).