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  • Sie „fürchteten den wahren Gott“

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  • Sie „fürchteten den wahren Gott“
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1999
Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1999
w99 1. 10. S. 32

Sie „fürchteten den wahren Gott“

ALS die Israeliten in der Sklaverei in Ägypten waren, gerieten die hebräischen Hebammen Schiphra und Pua in eine beängstigende Lage. In dem Versuch, die schnell wachsende Bevölkerung der Ausländer unter Kontrolle zu halten, befahl Pharao den beiden Frauen: „Wenn ihr den Hebräerinnen bei der Geburt helft ..., dann sollt ihr, wenn es ein Sohn ist, ihn zu Tode bringen“ (2. Mose 1:15, 16).

Da Schiphra und Pua ‘den wahren Gott fürchteten’, faßten sie sich ein Herz und „taten nicht so, wie der König von Ägypten zu ihnen geredet hatte“. Sie traten mutig für das ein, was recht war, und bewahrten die männlichen Neugeborenen am Leben, auch wenn dadurch ihr eigenes Leben in Gefahr kommen konnte. Jehova ‘ließ es den Hebammen gutgehen’, und er belohnte sie für ihre lebensrettenden Taten (2. Mose 1:17-21).

Dieser Bericht unterstreicht, wie sehr Jehova seine Diener schätzt. Obwohl Schiphras und Puas Handlungsweise Mut erforderte, hätte Jehova sie auch einfach als einen Akt der Menschlichkeit ansehen können. Denn welche Frau, die im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten ist, würde schon ein Neugeborenes umbringen? Jehova zog jedoch bestimmt in Betracht, daß einige auf Grund von Menschenfurcht Abscheuliches verübt haben. Er wußte, daß das Motiv dieser Hebammen nicht nur Menschenfreundlichkeit war, sondern auch Gottesfurcht und Gottergebenheit.

Wie dankbar können wir doch sein, einem Gott zu dienen, dem unsere Taten der Treue nicht entgehen! Es mag sein, daß bisher keiner von uns so unvermittelt einer solchen Glaubensprüfung gegenüberstand wie Schiphra und Pua. Wenn wir aber für das eintreten, was recht ist — egal, ob in der Schule, an unserem Arbeitsplatz oder anderswo —, sieht Jehova unsere loyale Liebe nicht als Selbstverständlichkeit an. Im Gegenteil, er ‘wird denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner’ (Hebräer 11:6). Ja, „Gott ist nicht ungerecht, daß er eure Arbeit und die Liebe vergessen würde, die ihr seinem Namen gegenüber erzeigt habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient“ (Hebräer 6:10).

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