Eine Henne bringt ihre Küken zusammen
Jesus zeichnet hier ein bewegendes Bild: Er vergleicht seine Sorge um die Einwohner von Jerusalem mit der Fürsorge einer Henne, die ihre Flügel schützend über ihren Küken ausbreitet. Dieser Vergleich sowie Jesu Bezugnahme auf einen Jungen, der seinen Vater um ein Ei bittet (Luk 11:11, 12), lassen darauf schließen, dass die Haltung von Hühnern in Israel im 1. Jh. üblich war. Das griechische Wort órnis, das in Mat 23:37 und Luk 13:34 vorkommt, kann sich zwar auf alle möglichen Vögel beziehen – ganz gleich, ob wild oder domestiziert –, doch in diesem Kontext war damit wohl das Huhn gemeint, der am häufigsten gehaltene Nutzvogel.
Bibeltexte: