Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • g73 8. 2. S. 3
  • „Jesus People“ — ein Phänomen unserer Zeit

Kein Video für diese Auswahl verfügbar.

Beim Laden des Videos ist ein Fehler aufgetreten.

  • „Jesus People“ — ein Phänomen unserer Zeit
  • Erwachet! 1973
  • Ähnliches Material
  • Was die Hippies sagen
    Erwachet! 1970
  • Hippies „erzählen es so, wie es ist“
    Erwachet! 1970
  • Warum die Religion die Jugendlichen nicht anspricht
    Erwachet! 1973
  • Warum wenden sich Jugendliche der Religion zu?
    Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1978
Hier mehr
Erwachet! 1973
g73 8. 2. S. 3

„Jesus People“ — ein Phänomen unserer Zeit

DIE „Jesus People“ (Jesus-Leute) — Jugendliche in alter Kleidung und mit langen Haaren — gehen den bekannten Sunset Boulevard in Hollywood entlang und verteilen Einladungen zu Zusammenkünften. Sechzehntausend versammeln sich in England. In vielen Städten gehen diese Jugendlichen, die Blue jeans und Trikothemden tragen, auf die Straßen und fordern andere auf, „Jesus anzunehmen“.

Sie werden auch „Jesus Freaks“ (Jesus-Krüppel) oder „Straßenchristen“ genannt; sie hängen Jesus-Plakate auf, tragen Jesus-Knöpfe und schmücken die Stoßstangen ihrer Autos mit Klebezetteln, auf denen steht: „Hupe, wenn du Jesus liebst.“

Diese jungen Leute gibt es gewöhnlich dort, wo die Hippiekultur vorherrscht, aber nicht alle waren Hippies. Viele waren mit Gruppen revoltierender Jugendlicher verbunden, haben sich aber enttäuscht von ihnen abgewandt. Tausende waren früher rauschgiftsüchtig. Einige erklären, sie hätten sich von Prostitution und Hexerei abgewandt.

Sie führen Massentaufen durch und tragen die Bibel bei sich. Sie haben religiöse „Coffeehouses“ und Teestuben, verbreiten psychedelische Zeitungen, deren surrealistische Kunst die heutige Jugend anspricht, und haben religiöse Kommunen gegründet.

Die „Jesus-Bewegung“ ist kein organisiertes Unternehmen mit einem einzelnen Führer oder einem Hauptsprecher. Auch herrscht unter den verschiedenen Gruppen nicht unbedingt Übereinstimmung.

Die „Jesus People“ sind ehemalige Katholiken, Juden und Protestanten jeder Glaubensrichtung und auch Personen, die vorher keiner Religionsgemeinschaft angehörten. „Du brauchst kein Jude zu sein, um Jesus zu lieben“ wurde auf einem Plakat verkündet, das hymnensingende junge Leute trugen, die vor einem Kino auf dem Sunset Boulevard in Hollywood, in dem pornographische Filme gezeigt wurden, schrien: „Liebe und nicht Begierde.“

Ein junges Mädchen, das sagte, seine Eltern seien „jüdische Atheisten“, erklärte, es sei in eines der „christlichen Häuser“, in eine Kommune, in Los Angeles gezogen, als es die „Freude und das Glück“ der Freunde gesehen habe, die „Jesus angenommen“ hätten.

Sie nehmen das, was sie gelehrt werden, an, ohne es sorgfältig zu durchdenken. Der Aufruf der „Jesus-Bewegung“ scheint zu lauten: „Dies klappt, probiere es.“

Wie ist es hierzu gekommen? Warum fühlen sich diese jungen Leute nicht mehr von der Religion ihrer Eltern angezogen? Warum haben sie die „organisierte Religion“ abgelehnt und sich, wie sie meinen, einfach der Person Jesu zugewandt?

    Deutsche Publikationen (1950-2025)
    Abmelden
    Anmelden
    • Deutsch
    • Teilen
    • Einstellungen
    • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
    • Nutzungsbedingungen
    • Datenschutzerklärung
    • Datenschutzeinstellungen
    • JW.ORG
    • Anmelden
    Teilen