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Erwachet! 1988
g88 22. 6. S. 8-10

Das wahre Christentum vereinigt alle Rassen

IM Jahre 1982 saß Mnguni, ein schwarzer Südafrikaner, zum vierten Mal wegen der Beteiligung an terroristischen Aktivitäten im Gefängnis. Die Behörden gestatteten ihm, nach Hause zu schreiben, um sich einige Bücher schicken zu lassen. Als sie eintrafen, entdeckte er darunter ein Buch, das er nicht bestellt hatte. Es hieß Die Wahrheit, die zu ewigem Leben führt (herausgegeben von Jehovas Zeugen).

Was Mnguni las, hatte eine starke Wirkung auf ihn. „Ich glaubte vorher, ich würde durch meine terroristischen Aktivitäten für eine von Gott gewollte Sache kämpfen. ‚Gott ist auf der Seite der Unterdrückten‘ war eine unserer Parolen. Ich war lutherisch, und meine Kirche verurteilte mich nicht ein einziges Mal wegen meiner Taten und versuchte nicht, mich davon abzuhalten. Statt dessen kritisierte sie die Regierung wegen ihrer Maßnahmen gegen mich. Eine kirchliche Organisation half sogar mir und meinen ‚Kameraden‘, vor Gericht vertreten zu werden.

Durch das Wahrheits-Buch erkannte ich jedoch, daß meine Taten dem Wort Gottes zuwiderliefen. In dem Buch wird anhand der Bibel gezeigt, daß keine Regierung ohne die Zulassung Gottes besteht und daß alle wahren Christen der Obrigkeit untertan sein müssen“ (Matthäus 5:44; 1. Johannes 3:10-12; Römer 13:1-7). Mnguni stellte seine terroristischen Aktivitäten ein, und nach seiner Freilassung diente er als Prediger der Zeugen Jehovas.

Zehntausende von Südafrikanern — schwarze und weiße — haben ebenfalls das echte Christentum, das die Bibel lehrt, angenommen. Anders als der Protestantismus, der sich als entzweiende Kraft erwiesen hat, vereinigt das wahre Christentum Menschen aller Rassen. Wie?

Die Königreichsbotschaft

„Mein Königreich“, erklärte Jesus Christus, „ist kein Teil dieser Welt“ (Johannes 18:36). Das wahre Christentum dreht sich um das Königreich, das Christus lehrte. Es hat nichts mit irgendwelchen politischen Mächten der Welt zu tun, denn es ist eine übermenschliche Regierung, die vom Himmel aus regiert. Gemäß der Bibel wird es bald „alle diese Königreiche [das heißt die irdischen politischen Herrschaftsformen] zermalmen und ihnen ein Ende bereiten“ (Daniel 2:44; Lukas 21:7-33).

Nein, dieses Königreich ist nicht, wie ein Verfechter der schwarzen Theologie unlängst behauptete, ein unrealistisches Luftschloß. Die Realität des Königreiches ist daran zu erkennen, daß weltweit über 3 400 000 Zeugen Jehovas — über 40 000 allein in Südafrika — erklären, dessen loyale Untertanen zu sein. Sie beweisen, daß sie loyale Königreichsuntertanen sind, indem sie Jesu Gebot ausführen: „Diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen“ (Matthäus 24:14).

Die biblisch begründete Königreichsbotschaft, die von Jehovas Zeugen verkündigt wird, findet bei Tausenden von Südafrikanern Anklang. Dadurch ist es ihnen möglich, die rassischen und politischen Unruhen hinter sich zu lassen und etwas in Südafrika Einzigartiges zu erleben — Harmonie unter den verschiedenen Rassen. Gert, der früher der Niederländischen Reformierten Kirche angehörte, kann dies bestätigen. Er erklärt: „Unter Jehovas Zeugen gibt es keine Diskriminierung wegen der Rasse oder der Sprache. Daher sind sie weltweit vereint. Es ist wunderbar, zu wissen, ‚daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist‘“ (Apostelgeschichte 10:34, 35).

Unlängst kam die südafrikanische Regierung überein, ein Apartheidgesetz abzuschwächen und einige Wohngebiete für Menschen aller Rassen zuzulassen. Bis es aber soweit ist, verlangen die bestehenden Verordnungen, daß Angehörige verschiedener Rassen getrennt wohnen, und Jehovas Zeugen fügen sich solchen Bestimmungen. Doch das Gesetz hindert sie nicht daran, zusammen zu arbeiten und einander Gutes zu tun. So setzen Zeugen verschiedener Rassen großzügig ihre Zeit und ihre Mittel ein, um Anbetungsstätten, Königreichssäle genannt, zu bauen.

In den vergangenen sechs Jahren haben auch Tausende von schwarzen und weißen Zeugen freiwillig beim Bau großer neuer Gebäude am Stadtrand von Krugersdorp mitgeholfen. Nachdem der Leiter einer Firma, die spezielle Maschinen installiert hatte, das Mittagessen mit dieser gemischtrassischen Baumannschaft eingenommen hatte, sagte er: „Man müßte die Vereinten Nationen hierherholen, damit sie sehen, wie man so etwas zustande bringt.“ Hunderte von Zeugen arbeiten nun in diesen Gebäuden, um biblische Literatur zu übersetzen und zu drucken.

Jehovas Zeugen in Südafrika arbeiten auch auf großen Kongressen zusammen. Zu sehen, wie Tausende von Zulu, Xosa und Sutho sowie Afrikaans und Englisch sprechenden Südafrikanern in eine geeinte Organisation strömen, ist einzigartig; es ist ein deutlicher Beweis dafür, daß das Christentum heute in Südafrika lebendig ist (Johannes 13:35; 17:23). Dies ist auch ein Zeichen dafür, daß wir in der Zeit leben, die in der Bibel als der „Schlußteil der Tage“ bezeichnet wird (Jesaja 2:2-4).

Ja, wir sind eine Generation, die dazu bestimmt ist, bald das Ende aller Kämpfe und Konflikte zu erleben. Und was kommt dann? Ein irdisches Paradies, in das Gerechte aus allen Nationen hinüberleben werden, um Bürger einer einzigen Regierung zu sein — des Königreiches Gottes (Psalm 37:10, 11; Offenbarung 7:9, 14).

[Bilder auf Seite 9]

In Südafrika versammeln sich Zeugen Jehovas aller Rassen oft auf großen Kongressen

[Bilder auf Seite 10]

Die Harmonie unter den verschiedenen Rassen in Südafrika weckt bei vielen Interesse an der Königreichsbotschaft

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