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  • Hörst du Gott zu?
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1981
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1981
w81 15. 12. S. 5-7

Hörst du Gott zu?

„WIR haben die Bibel schon so lange, aber die Welt befindet sich in einem schlimmeren Zustand als je zuvor.“ Das stimmt, und der Grund dafür ist, daß die Leute Gott nicht zugehört haben, wenn er gesprochen hat. Warum nicht?

In einigen Fällen ist es so, daß sie einfach nicht daran interessiert sind. Eine Gruppe nichtreligiöser Humanisten sagte kürzlich: „Wir verwerfen den Gedanken, daß Gott durch Wunder in die Geschichte eingegriffen oder sich nur einigen Auserwählten offenbart hat oder daß er Sünder retten oder befreien kann.“ Gott spricht aber heute in Wirklichkeit nicht nur zu „einigen Auserwählten“, sondern zu allen, die ihm zuhören. „Gott ... läßt ... den Menschen sagen, daß sie alle überall bereuen sollten“ (Apg. 17:30). Wer jedoch den Gedanken verwirft, daß Gott spricht, wird ihm wahrscheinlich auch nicht zuhören. Für Personen mit einer solchen Denkweise muß die Zukunft sehr düster erscheinen.

Zwar bekennen sich viele führende Persönlichkeiten zu einem Glauben an Gott. Sie haben aber nicht viel zur Verbesserung der Zustände beigetragen. Warum ist das so? Der französische Philosoph Voltaire führte einen hauptsächlichen Grund an: „Die meisten Großen dieser Welt leben, als wären sie Atheisten.“ Ihre Gottesanbetung hat sie nicht von dem Gemetzel, den Kriegsangriffen, der Bedrückung, den Folterungen und der Treulosigkeit zurückgehalten, die in der Geschichte immer an der Tagesordnung waren. Offensichtlich haben auch sie nicht zugehört, wenn Gott gesprochen hat.

HÖREN, ABER NICHT ZUHÖREN

„Gebrauchen aber nicht viele Religionsorganisationen in ihren Gottesdiensten die Bibel, und hören ihre Anhänger nicht jeden Sonntag das Wort Gottes?“ Das stimmt. Hören sie aber wirklich zu, wenn sie das Wort Gottes hören, das heißt, schenken sie dem Gehörten wirklich Beachtung?

Viele Kirchen gebrauchen zum Beispiel das „Vaterunser“ in ihren sonntäglichen Gottesdiensten. Dieses Gebet stammt aus der Bibel. In einer katholischen Bibelübersetzung lauten davon die ersten Worte: „Vater unser, der du bist im Himmel! Geheiliget werde dein Name! Zukomme uns dein Reich! Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden!“ (Matth. 6:9, 10, Allioli).

Was ist der Wille Gottes, der auf der Erde geschehen soll? In der folgenden Verheißung wird er teilweise erwähnt: „Die Sanftmütigen selbst werden die Erde besitzen, und sie werden in der Tat ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens“ (Ps. 37:11). Nach dem „Vaterunser“ soll dieser Frieden durch Gottes „Reich“ — seine Regierung — herbeigeführt werden.

In diesem Zusammenhang sind die Worte von Papst Paul VI. interessant, die er äußerte, nachdem er 1965 die UNO besucht hatte. Die Zeitungen zitierten ihn folgendermaßen: „Die Völker wenden sich an die Vereinten Nationen als letzte Hoffnung für die Eintracht und den Frieden“ (Kursivschrift von uns). Zweifellos unterstützte dieser Ausspruch die Glieder der Vereinten Nationen in dem Gedanken, daß ihre Arbeit wichtig und wertvoll ist. Wo aber steht Gottes Königreich, wenn diese Organisation die letzte Hoffnung für Frieden ist? Offenbar hat Papst Paul VI. den Worten des „Vaterunsers“ nicht wirklich zugehört.

Man könnte noch weitere Beispiele anführen, die zeigen, daß für viele Leute das Lesen der Bibel nur ein Ritus ist. Sie hören zwar ihre Worte, sind aber nicht aufmerksam und verstehen nicht, was sie ihnen zu sagen hat.

ZUHÖREN UND GEHORCHEN

„Zuhören“ bedeutet auch, „über etwas ernsthaft nachzudenken“. Viele verstehen heute sehr gut, was Gott über gewisse Dinge sagt, nehmen seine Worte aber nicht ernst. Sie tun einfach, was sie für richtig halten. Folglich hören sie nicht zu, wenn Gott spricht.

Wie steht es zum Beispiel mit der Sittlichkeit? Gott gibt uns unmißverständliche Sittenmaßstäbe. Er sagt: „Weder Hurer noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Männer, die für unnatürliche Zwecke gehalten werden, noch Männer, die bei Männern liegen, ... werden Gottes Königreich ererben“ (1. Kor. 6:9, 10).

Dieser Maßstab wird von Modernisten, einschließlich vieler religiöser Führer, verworfen. Sie bezeichnen ihn als altmodisch und sprechen sich eher für eine „liberale“ Lebensweise aus. Was ist das Ergebnis? Schwangerschaften Jugendlicher, Abtreibungen, Geschlechtskrankheiten, Ehescheidungen und seelische Erschütterungen sind weit verbreitet.

Das sollte uns nicht überraschen. „Gott läßt sich nicht verspotten. Denn was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten“ (Gal. 6:7). Gottes Moralgesetze dienen uns wie seine physikalischen Gesetze zum Schutz und zum Guten. Gott zu trotzen hat unweigerlich schlimme Folgen. Seine Maßstäbe nicht zu beachten ist genauso, als würden wir das Gesetz der Schwerkraft mißachten. Ob wir nun mit seinen Gesetzen übereinstimmen oder nicht, so setzen wir uns doch einer Gefahr aus, wenn wir sie außer acht lassen.

GIBT ES LEUTE, DIE GOTT ZUHÖREN?

Du fragst vielleicht: „Hört überhaupt jemand Gott zu, wenn schon religiöse Personen und weltliche Führer nicht zuhören?“ Ja, einige hören Gott zu. Jesus sagte einmal: „Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ Er erklärte auch, daß alles, was er sage, in Wirklichkeit von Gott stamme. Würde man also Jesus zuhören, wäre es dasselbe, als hörte man Gott zu. Folglich hören diejenigen, die „auf der Seite der Wahrheit“ sind, Gott zu (Joh. 18:37; 7:16, 17).

Sie tun aber noch mehr, als nur zuzuhören. Sie helfen auch anderen, dasselbe zu tun. Jesus gebot ihnen: „Geht daher hin und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie ..., und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe“ (Matth. 28:19, 20). Gibt es heute Menschen, die diesem Gebot gehorchen?

Vor einigen Jahren ging einer jungen Frau diese Frage durch den Kopf. Sie war von der Verwirrung und den Widersprüchen in den ihr bekannten Religionsorganisationen enttäuscht und war deshalb eine Agnostikerin geworden. Unbewußt suchte sie eine Eigenschaft, von der Jesus gesagt hatte, sie würde diejenigen kennzeichnen, die „auf der Seite der Wahrheit“ sind: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Da sie keine religiöse Gruppe kannte, die wirklich gute Früchte hervorbrachte, dachte sie, Gott spreche heute zu niemandem (Matth. 7:16).

Um einem Freund zu gefallen, besuchte sie eine religiöse Gruppe, mit der sie niemals zuvor Kontakt gehabt hatte. Da deren Mitglieder sehr freundlich waren, hatte sie den Mut, einem von ihnen eine Frage zu stellen. Sie wollte nur einmal sehen, wie der Betreffende darauf reagieren würde, und sie war überrascht, daß er ihr eine Antwort direkt aus der Bibel gab. Dann ging sie zu einem anderen Angehörigen dieser Gruppe und fragte ihn dasselbe. Zu ihrem Erstaunen öffnete er die Bibel und gab ihr dieselbe Antwort. Sie wiederholte diesen Versuch und mußte feststellen, daß diese Leute in religiöser Hinsicht geeint waren und keinesfalls verwirrt.

Das beeindruckte sie. Unbewußt hatte sie eine weitere Eigenschaft entdeckt, die diejenigen besitzen, die „auf der Seite der Wahrheit“ sind: Sie bemühen sich, ‘in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint zu sein’ (1. Kor. 1:10). Sie erkennen ‘die ganze Schrift als von Gott inspiriert’ an. Folglich studieren und lehren sie nicht die Meinung von Menschen, sondern Gottes Wort (2. Tim. 3:16).

Mit der Zeit wandte sich die junge Frau vom Agnostizismus ab. Sie hörte Gott gern zu, wenn er sprach. Voll Freude verband sie sich mit einem Volk, das „auf der Seite der Wahrheit ist“, das hinauszieht und anderen aus der Bibel vorliest, um auf diese Weise so vielen Menschen wie möglich zu helfen zuzuhören, wenn Gott spricht. Schließlich wurde sie ein aktives Glied jener Versammlung der Zeugen Jehovas.

WAS GOTT SAGT

Stehst du „auf der Seite der Wahrheit“? Dann wirst du Gott zuhören wollen, aber so, daß du dir seine Worte zu Herzen nimmst. Wenn du das tust, dann wirst du zur Minderheit gehören, denn die meisten hören heute Gott nicht zu. Leider haben sie wie die Israeliten der alten Zeit ‘den Weg Jehovas außer acht gelassen’ (Jer. 5:4).

Dennoch ist es vernünftig, auf Gottes weisen Rat zu hören. „Was den betrifft, der auf mich hört, er wird in Sicherheit weilen und nicht beunruhigt sein wegen des Unglücks Schrecken“ (Spr. 1:20-33). Wer heute auf Gott hört, wird von ihm geleitet und vermeidet somit die Fallgruben in unserer unvollkommenen Welt. Auf diese Weise wendet er Unglück ab, das ihn sonst befallen hätte. Wenn er sich als treu erweist, darf er bald in einer Welt leben, wo es kein „Unglück“ mehr gibt. Dann wird Gott „jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein“ (Offb. 21:4).

Diese Welt wird Gott denen bereiten, die „auf der Seite der Wahrheit“ stehen. Möchtest du zu ihnen gehören? Dann höre zu, wenn Gott spricht. Jehovas Zeugen sind dir dabei gern behilflich.

[Kasten auf Seite 7]

Der Nutzen, den es mit sich bringt, wenn man Gott zuhört

● Hoffnung auf eine paradiesische Erde

● Mit Vertrauen der Zukunft entgegenblicken

● Schon jetzt ein glückliches Familienleben

● Frieden

● In der wahren Anbetung vereint

● Glauben an Gottes Königreich durch Christus

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