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  • Welchen Gott sollte man anbeten?
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1992
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1992
w92 1. 1. S. 3-4

Welchen Gott sollte man anbeten?

WIR Menschen besitzen im Gegensatz zu den Tieren die Fähigkeit, etwas anzubeten. Diese Fähigkeit ist von Geburt an ein Teil unserer Natur. Des weiteren haben wir ein Sittlichkeitsgefühl, ein Gewissen, das uns helfen soll, zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden. In verschiedener Hinsicht richtet sich jeder nach diesem Gewissen, und viele erwarten, dadurch von einem Gott oder von Göttern angeleitet zu werden.

Die Existenz eines allmächtigen Gottes und Schöpfers wird jedoch seit etwa ein oder zwei Jahrhunderten von antireligiösen Intellektuellen in Frage gezogen. Karl Marx bezeichnete 1844 die Religion als „Opium des Volkes“. Einige Jahre später machte Charles Darwin die Evolutionstheorie populär. Dann kam die kommunistische Revolution. In ihrer Folge wurde in Osteuropa der Atheismus offiziell gefördert, und man behauptete, die Religion werde mit der Generation von 1917 aussterben. Doch auch die Atheisten konnten die Natur des Menschen nicht ändern. Das beweist das gegenwärtige Wiederaufleben der Religion in ganz Osteuropa.

Aus der Bibel erfahren wir allerdings, daß es viele gibt, „die ‚Götter‘ genannt werden, ob im Himmel oder auf der Erde, wie es ja viele ‚Götter‘ und viele ‚Herren‘ gibt“ (1. Korinther 8:5). Im Laufe der Jahrtausende haben die Menschen tatsächlich unzählige Götter angebetet, zum Beispiel Götter der Fruchtbarkeit, der Liebe, des Krieges sowie des Weines und der Lustbarkeiten. Allein im Hinduismus soll die Zahl der Götter in die Millionen gehen.

In Babylon, Assyrien und Ägypten sowie in buddhistischen Ländern wurden Göttertriaden verehrt. Bekanntlich hat auch die Christenheit ihre „heilige“ Dreieinigkeit. Für den Islam, der die Dreieinigkeit verwirft, „ist kein Gott außer Allah“. Und selbst Personen, die über die Vorstellung eines unsichtbaren, allmächtigen Gottes spotten, sind nicht völlig gottlos. Mit Bezug auf Menschen, die in materialistische Bestrebungen verstrickt sind, heißt es in der Bibel beispielsweise in Philipper 3:19: „Ihr Gott ist ihr Bauch.“

Die meisten beten den Gott oder die Götter des Landes oder des Kulturkreises an, in den sie hineingeboren wurden. Diese Tatsache gibt Anlaß zu einigen Fragen: Führen alle Anbetungsformen zu demselben Ziel — wie verschiedene Wege auf einen Berggipfel? Oder führen viele der geheimnisvollen Wege der Religionen ins Unglück — gleich Pfaden, die an einem Abgrund enden? Gibt es viele wahre Religionen oder nur eine? Existiert eine Vielzahl von verehrungswürdigen Göttern oder nur e i n allmächtiger Gott, dem unsere ausschließliche Ergebenheit und Anbetung gebührt?

Das Aufkommen falscher Götter

Die aufgeworfenen Fragen verdienen es, daß wir uns eingehend damit beschäftigen. Warum? Weil das älteste schriftlich überlieferte Werk über die Religion, die Bibel, beschreibt, daß ein falscher Gott mittels einer Schlange unsere Ureltern zu einem Lauf verführt hat, der sie ins Unglück stürzte. Die schrecklichen Folgen seines Vorgehens sind bis zum heutigen Tag zu spüren (1. Mose 3:1-13, 16-19; Psalm 51:5). Jesus, „der Sohn Gottes“, bezeichnete jenen rebellischen Gott als „Herrscher dieser Welt“. Ein Apostel Jesu sprach von ihm als von dem „Gott dieses Systems der Dinge“ (Johannes 1:34; 12:31; 16:11; 2. Korinther 4:4). In Offenbarung, Kapitel 12, Vers 9 wird er als „der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt“, beschrieben. Er beherrscht ein Weltreich der falschen Religion.

Satan ist der Erzbetrüger (1. Timotheus 2:14). Er nutzt das angeborene Verlangen der Menschen, etwas anzubeten, aus, indem er die verschiedensten Gottheiten fördert — Geister der Ahnen, Götzen, Ikonen, Madonnen. Selbst Menschen läßt er vergöttern, seien es mächtige Herrscher, siegreiche Generäle, Film- oder Sportstars (Apostelgeschichte 12:21-23). Wir müssen daher auf der Hut sein, fest entschlossen, den allein wahren Gott, der „tatsächlich einem jeden von uns nicht fern ist“, zu finden und anzubeten (Apostelgeschichte 17:27).

Aber wer ist dieser eine Gott, den wir anbeten sollen? Vor etwa 3 000 Jahren bezeichnete ihn der Psalmist als den „Höchsten“, den „Allmächtigen“, als „mein Gott, auf den ich vertrauen will“, und nannte ihn bei seinem erhabenen Namen — „Jehova“ (Psalm 91:1, 2). Bereits früher hatte Moses ihn betreffend gesagt: „Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova“ (5. Mose 6:4). Und der Prophet Jesaja zitierte Gott selbst mit den Worten: „Ich bin Jehova. Das ist mein Name; und keinem sonst werde ich meine eigene Herrlichkeit geben noch meinen Lobpreis gehauenen Bildern“ (Jesaja 42:8).

Jehova Gott hat den Vorsatz gefaßt, seinen Namen von aller Schmach zu befreien, die Satan, der falsche Gott, darauf gebracht hat. Einen Eindruck davon, wie er das tun wird, vermittelte er im Jahre 1513 v. u. Z., als er seinen Propheten Moses gebrauchte, um das Volk Israel aus der ägyptischen Knechtschaft zu befreien. Bei dieser Gelegenheit verband Gott seinen Namen Jehova mit den Worten: „ICH WERDE MICH ERWEISEN, ALS WAS ICH MICH ERWEISEN WERDE“ (2. Mose 3:14, 15). Bevor er sich gemäß seinem Vorsatz vor dem ägyptischen Pharao rechtfertigte, sagte er zu dem bösen Herrscher: „Deswegen habe ich dich bestehen lassen, um dir meine Macht zu zeigen und damit man meinen Namen verkündet auf der ganzen Erde“ (2. Mose 9:16).

Die Situation ist heute ähnlich. Wie der Pharao in alter Zeit, so verunglimpft Satan, der Gott der Welt, Jehova Gott und führt einen heimtückischen geistigen Krieg gegen Menschen, die Recht und Wahrheit lieben (Epheser 6:11, 12, 18). Jehova beabsichtigt, seinen Namen trotz des Widerstandes Satans ein weiteres Mal zu erhöhen. Doch bevor Jehova seine Macht zeigt, indem er Satan und dessen gesamtes Werk vernichtet, sendet er seine Anbeter aus, um seinen Namen auf der ganzen Erde verkündigen zu lassen. Das Zeugnisgeben für seinen Namen ist ein wichtiger Bestandteil der wahren Anbetung.

Passenderweise hat Gott selbst gesagt, daß seine Anbeter seine Zeugen, also Jehovas Zeugen, sein würden, „das Volk, das ich mir gebildet habe, damit es meinen Lobpreis erzählt“ (Jesaja 43:10-12, 21). Wie erzählen sie Jehovas Lobpreis? Sie predigen und lehren öffentlich und von Haus zu Haus, wobei sie die gute Botschaft verkündigen, daß Jehovas Königreich mit seinem Sohn, Jesus Christus, an der Spitze für gehorsame Menschen hier auf der Erde ewige Segnungen herbeiführen wird. So beten sie — wie die wahren Christen des ersten Jahrhunderts — Gott „ununterbrochen“ an (Apostelgeschichte 5:42; 20:20, 21). Hat Gott sie dabei gesegnet? Diese Frage wird auf den folgenden Seiten beantwortet.

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