Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Einziggezeugt
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • befreite (Luk 7:11, 12; 8:41, 42; 9:38). Die Septuaginta wendet das Wort auf Jephthas Tochter an, über die es heißt: „Nun war sie tatsächlich das einzige Kind. Außer ihr hatte er weder Sohn noch Tochter“ (Ri 11:34).

      Der Apostel Johannes bezeichnet den Herrn Jesus Christus wiederholt als den einziggezeugten Sohn Gottes (Joh 1:14; 3:16, 18; 1Jo 4:9). Er bezog sich dabei nicht auf seine menschliche Geburt oder nur auf ihn als den Menschen Jesus. Als der Lógos oder das Wort war „dieser ... im Anfang bei GOTT“, sogar schon „ehe die Welt war“ (Joh 1:1, 2; 17:5, 24). Somit wurde er bereits während seines vormenschlichen Daseins als der ‘einziggezeugte Sohn’ bezeichnet, den sein Vater dann „in die Welt“ sandte (1Jo 4:9).

      Von ihm heißt es, er habe „eine Herrlichkeit, wie sie einem einziggezeugten Sohn vom Vater her gehört“, und er sei „am Busenplatz beim Vater“ (Joh 1:14, 18). Man kann sich schwer ein engeres, vertrauteres, liebevolleres und zärtlicheres Verhältnis zwischen einem Vater und seinem Sohn vorstellen als dieses. (Siehe BUSENPLATZ.)

      Die Engel des Himmels sind ebenfalls Söhne Gottes, und auch Adam war ein ‘Sohn Gottes’ (1Mo 6:2; Hi 1:6; 38:7; Luk 3:38). Doch der Lógos, der später Jesus genannt wurde, ist ‘der einziggezeugte Sohn Gottes’ (Joh 3:18). Er ist der Einzige seiner Art, der Einzige, den Gott allein, ohne die Hilfe oder die Mitwirkung irgendeines Geschöpfes, erschuf. Er ist der Einzige, den Gott, sein Vater, gebrauchte, um alle anderen Geschöpfe ins Dasein zu bringen. Er ist der Erstgeborene und der oberste der Engel (Kol 1:15, 16; Heb 1:5, 6), die in der Bibel als „Gottähnliche“ oder „Götter“ bezeichnet werden (Ps 8:4, 5). Daher wird der Herr Jesus Christus gemäß einigen der ältesten und besten Handschriften als der „einziggezeugte Gott [gr. monogenḗs theós]“ bezeichnet (Joh 1:18, NW; Sigge).

      Ein paar Übersetzungen geben, um die trinitarische Vorstellung von einem „Gott Sohn“ zu stützen, den Ausdruck monogenḗs theós mit „Gott, der Einziggezeugte“ wieder. Doch W. J. Hickie schreibt in seinem Greek-English Lexicon to the New Testament (1956, S. 123), es sei schwer zu verstehen, weshalb diese Übersetzer monogenḗs hyiós mit „der einziggezeugte Sohn“ wiedergeben, aber gleichzeitig monogenḗs theós mit „Gott, der Einziggezeugte“ übersetzen statt mit „der einziggezeugte Gott“.

      Paulus bezeichnete Isaak als Abrahams „einziggezeugten Sohn“ (Heb 11:17), obwohl Abraham noch einen Sohn von Hagar hatte, nämlich Ismael, sowie mehrere Söhne von Ketura (1Mo 16:15; 25:1, 2; 1Ch 1:28, 32). Gottes Bund sollte jedoch nur mit Isaak, dem einzigen Sohn Abrahams, der aufgrund der Verheißung Gottes geboren war, und dem einzigen Sohn Saras, errichtet werden (1Mo 17:16-19). Ferner war Isaak, als Abraham ihn opfern sollte, der einzige Sohn im Haushalt seines Vaters. Ketura hatte bis dahin noch keine Söhne geboren, und Ismael war bereits etwa 20 Jahre fort – zweifellos war er verheiratet und hatte seine eigene Familie (1Mo 22:2).

      Von verschiedenen Gesichtspunkten aus war also Isaak gemäß dem, was Paulus über die Verheißung und den Bund an die Hebräer schrieb, Abrahams einziggezeugter Sohn. Daher setzte Paulus die Ausdrücke „die Verheißungen“ und „einziggezeugter Sohn“ mit „‚dein Same‘ ... durch Isaak“ gleich (Heb 11:17, 18). Ob Josephus eine ähnliche Ansicht vertrat, weiß man nicht, aber auch er schrieb, dass Isaak Abrahams „einziger Sohn“ war (Jüdische Altertümer, 1. Buch, Kap. 13, Abs. 1).

  • Eis
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • EIS

      Wasser in festem Aggregatzustand; entsteht durch Gefrieren. Sowohl Elihu als auch Jehova Gott lenkten die Aufmerksamkeit Hiobs auf das Wunder des Eises. Der Allmächtige sagte: „Aus wessen Leib kommt tatsächlich das Eis hervor ...? Die Wasser, sie halten sich versteckt wie durch Stein, und die Oberfläche der Wassertiefe schließt sich zusammen“ (Hi 36:1; 37:10; 38:1, 29, 30). Die hier angedeutete Eisbildung ist nur zufolge einer höchst ungewöhnlichen Eigenschaft des Wassers möglich. Wenn das Wasser in den Seen und Meeren abkühlt, wird es schwerer. Das leichtere, wärmere Wasser wird von dem schwereren Wasser verdrängt und steigt an die Oberfläche. Wenn aber das Wasser als Ganzes etwa 4 °C erreicht, findet der umgekehrte Prozess statt. Das Wasser wird immer leichter, je mehr es sich dem Gefrierpunkt nähert, und bildet eine Schicht über dem darunter befindlichen wärmeren Wasser. Die obere dieser beiden Schichten wird dann zu Eis, sie „schließt sich zusammen“. Da das Eis leichter ist als Wasser, hält es das darunter befindliche Wasser „versteckt wie durch Stein“ und schützt so das Leben in den Seen und Meeren. Gäbe es dieses Phänomen nicht, so würde mit der Zeit ein Großteil des Wassers in den Seen und selbst in den Ozeanen zu massivem Eis und die Erde zu einem unwirtlichen Planeten werden.

      Der Psalmist sagte von Jehova: „Er wirft sein Eis wie Brocken.“ Dies bezieht sich offensichtlich auf Hagel oder Graupeln (Ps 147:17; siehe HAGEL).

      Das hebräische Wort für „Eis“ (qérach) kann auch eine Temperatur um den Gefrierpunkt oder darunter sowie „Frost“ bedeuten (Jer 36:30).

  • Eisen
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • EISEN

      Eines der ältesten Metalle, die der Mensch kennt. Heute gilt es als das am reichlichsten

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen