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  • Die Einheit der christlichen Kirche
    Der Wachtturm 1960 | 1. Oktober
    • zu den Versammlungen zurückgesandt, damit er ihnen die Entscheidung bekanntgebe. Dieses Vorgehen rief keine Schwierigkeiten von seiten der Nichtjuden hervor, wie das unter anderen Umständen hätte erwartet werden können. Vom normalen weltlichen Standpunkt aus gesehen, wäre man nicht überrascht zu hören, daß die Griechen Einspruch erhoben hätten, indem sie sich auf ihre stolzen Traditionen aus der Vergangenheit beriefen. Waren schließlich die führenden Historiker, Dichter, Mathematiker und Architekten nicht alle Griechen? War nicht alles, was den Namen Kultur verdiente, sogar im ganzen Römischen Reich in Wirklichkeit griechisch? Oder bei den Römern: Warum sollten die selbstsicheren Bürger der Hauptstadt der Welt auf verachtete Judäer hören, denen manchmal nicht einmal erlaubt war, sich in Rom anzusiedeln? War die Herrschaft über die Welt, die in den Händen der semitischen Rasse gelegen hatte, mit dem Sturze Babylons nicht auf die arische Rasse übergegangen? Warum also sollten arische Römer und Griechen Anweisungen von semitischen, aramäisch sprechenden Juden in Jerusalem entgegennehmen? Konnte man etwa nicht selbständig denken? Nichts in den Berichten weist auf irgendein solch weltliches, nationalistisches und rassisches Denken hin, das wie Termiten an den Wurzeln der christlichen Einheit genagt hätte. Offenbar schauten alle die Sache gleich an wie Paulus, der sagte: „Es gibt keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen, denn derselbe (Herr) ist der Herr über alle.“ Weit davon entfernt, daß dies Streit verursacht hätte, wird folgendes berichtet: „Als sie nun die Städte durchzogen, teilten sie den dort Wohnenden die von den Aposteln und älteren Männern in Jerusalem gefaßten Beschlüsse zur Beachtung mit. Die Versammlungen wurden daher in der Tat weiterhin im Glauben befestigt und nahmen an Zahl von Tag zu Tag zu.“ — Apg. 15:2, 41; 16:4, 5; Röm. 10:12, NW.

      19. In welcher Hinsicht war die christliche Urkirche etwas nie zuvor Dagewesenes?

      19 In der Tat, die Kirche war ein Wunder und bildete eine hervorragende Ausnahme in der Geschichte der Menschheit, eine internationale Organisation, aber gekennzeichnet durch „e i n Herz und e i n e Seele“, durch den „gleichen Sinn“ und „gleichen Gedankengang“; denn da war ‚e i n Leib, e i n Geist, e i n e Hoffnung, e i n Herr, e i n Glaube, e i n e Taufe, e i n Gott und Vater‘. (Apg. 4:32; 1. Kor. 1:10; Eph. 4:4-6, NW) Das war etwas nie zuvor Dagewesenes, nämlich ein echtes Produkt des Geistes Gottes. Bestimmt hatte Jehova Jesu Gebet um die Einheit der christlichen Kirche erhört! — Joh. 17:20-23.

  • Das Merkmal des Geistes
    Der Wachtturm 1960 | 1. Oktober
    • Das Merkmal des Geistes

      „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt; so wie ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ — Joh. 13:34, 35, NW.

      1. (a) Warum kann logischerweise erwartet werden, heute in der Welt die Einheit der Christen in Erscheinung treten zu sehen? (b) Von welchem Nutzen wäre es für uns, wenn wir diese Einheit fänden?

      FÜR Jesus waren die Einheit und Liebe unter seinen wahren Nachfolgern etwas Einzigartiges, etwas, das sie von allen anderen unterschied, etwas, das für die ganze Welt ein besonderes Zeichen war und bewies, daß so, wie er vom Vater gesandt worden war, auch sie von ihm ausgesandt worden waren. Weil Jesus betete, daß seine künftigen Nachfolger in die christliche Einheit gelangen möchten, und verhieß, daß der Hades seine Versammlung „nicht überwältigen“ werde und daß er selbst „alle Tage bis zur Vollendung des Systems der Dinge“ bei ihr sei, kann logischerweise erwartet werden, daß der Welt heute dieses besondere Merkmal vor Augen treten und als eines der Anzeichen dienen würde, die

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