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  • Sicherheit während des „Krieges des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“
    Der Wachtturm 1960 | 15. Oktober
    • Feinde vernichtet! „Tausend werden fallen an deiner Seite und zehntausend an deiner Rechten — dich wird es nicht erreichen. Nur schauen wirst du es mit deinen Augen und wirst sehen die Vergeltung der Gesetzlosen.“ So laßt uns denn weise sein und die noch verbleibende Zeit nutzen, und laßt uns Jehova suchen und seinen Namen anrufen! Denn so spricht Gott, der Allmächtige: „Er wird mich anrufen, und ich werde ihm antworten, ich werde bei ihm sein in der Bedrängnis; ich werde ihn befreien und ihn verherrlichen. Ich werde ihn sättigen mit Länge der Tage und ihn schauen lassen meine Rettung.“ — Psalm 91:1, 2, 7, 8, 15, 16, Fußnote.

      55 „Länge der Tage“ unter der neuen Ordnung der Dinge nach dem „Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen“ — welch ein Lohn! Wie wird das die Menschen befriedigen, denn das Königreich, das über die neue Ordnung gesetzt ist, wird allen Gutgesinnten Segen bringen! Gott wird jene, die ihn suchen, ewigdauernde Rettung schauen lassen, denn sein rettungbringendes Königreich wird immer und ewig währen. Somit beruht unsere Sicherheit in unmittelbarer Zukunft und für alle kommenden Zeiten auf seinem Königreich. Wenn wir heute nach seinem Königreich trachten, wird der Lohn unserer Handlungsweise Leben sein.

      56. Warum können wir den „großen Tag Gottes, des Allmächtigen“, willkommen heißen, und um was zu suchen, sollten wir uns nun alle vereinen?

      56 So möge er kommen, der „große Tag Gottes, des Allmächtigen“! Er eile herbei, denn er bedeutet ruhmvollen Sieg für den wahren Gott, Jehova, und eine gerechte Regierung durch seinen Christus und ewige Segnungen für alle Menschen guten Willens, lebendige und tote! Vereine dich nun mit den glücklichen Zeugen des Königreiches Jehovas und suche den Bergungsort und „Sicherheit während des ‚Krieges des großen Tages Gottes, des Allmächtigen‘“!

  • Fragen von Lesern
    Der Wachtturm 1960 | 15. Oktober
    • Fragen von Lesern

      ● Warum duldet die Watchtower Society — wenn sie doch keine Rassenvorurteile hat — anläßlich ihrer größeren Versammlungen in gewissen Teilen des Landes [USA] die Rassentrennung? Kommt dies nicht einem Kompromisse gleich? — F. C., Wisconsin.

      Weshalb wir uns den Rassentrennungsgesetzen und dieser Taktik gewisser Regierungen und Organisationen dieser Welt fügen, ist die Frage. Nun, weil Jehova uns nicht damit beauftragt hat, die Welt zu bekehren, da sie so böse ist, daß sie nicht mehr gebessert werden kann und daher vernichtet werden wird. Jehova hat uns beauftragt, das Evangelium zu predigen. Was sollten wir nun tun? Sollten wir aufhören zu predigen, und dafür Rassenfragen auskämpfen? Wir führen Versammlungen sowie Taufen nie nach Rassen getrennt durch, wenn wir sie zusammen abhalten können. Doch wenn das unmöglich ist, sollten wir dann nicht eher separate Versammlungen und Taufen veranstalten als gar keine? Sollen wir alle geistige Speise austeilen, auch wenn wir es nach Rassen getrennt tun müssen, oder sollen wir überhaupt keine austeilen? Sollen wir dafür sorgen, daß alle getauft werden können, auch wenn es nach Rassen getrennt zu geschehen hat, oder sollen wir überhaupt keine Taufe veranstalten? Sollten wir uns gegen Cäsars Rassentrennungsgesetze anstemmen, wenn sie uns nicht zwingen, Gottes Gesetze zu übertreten? Gott verbietet nach Rassen getrennte Versammlungen und Taufen nicht, aber er gebietet, daß wir uns versammeln und daß Menschen getauft werden. (Matth. 28:19; Heb. 10:25) Sollten wir also Gott ungehorsam sein, um eine Rassenstreitfrage auszufechten? Uns gegen die Rassentrennungs­gesetze anzustemmen würde zu einer Zerrüttung des Zeugniswerkes führen, zu dessen Stillstand, zu Pöbelgewalttaten und möglicherweise zum Verlust von Leben. Um diesen Preis werden wir uns nur Gesetzen entgegenstellen, die das Predigen des Evangeliums verbieten.

      Einige mögen argumentieren, daß Rassentrennung von Gott verboten sei, indem sie Galater 3:28 (NW) anführen: „Da gibt es weder Juden noch Griechen, da gibt es weder Sklaven noch Freie, da gibt es weder Mann noch Weib, denn ihr alle seid e i n e r in Einheit mit Christus Jesus.“ Daß Paulus das in geistigem, nicht in buchstäblichem Sinne meinte, ist offensichtlich, denn tatsächlich gab es unter Christen Männer und Frauen, Sklaven und Freie, Juden und Griechen. Weil es Juden und Griechen gab, paßte Paulus sich und seine Predigttätigkeit besonders diesen Klassen an. (1. Kor. 9:19-22) Die Tatsache, daß er Sklaven und Freie anerkannte, werden wir noch eingehender betrachten, da dies direkt mit der Frage der Rassentrennung zu tun hat. Wieso? Weil die Rassentrennung in der Sklaverei verwurzelt und ein Auswuchs und Überbleibsel der Sklaverei ist. Rassentrennung, der dunkle Punkt, der von der Sklaverei übriggeblieben ist, ist ein kleineres Übel als die Sklaverei selbst. Wenn also die

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