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  • Du bist kostbar in Gottes Augen!
    Der Wachtturm 1995 | 1. April
    • Belastungen und andere Schwierigkeiten können jeden Tag zu einer Prüfung werden lassen. Angesichts von Schwierigkeiten auszuharren ist bei Jehova von besonderem Wert. Deshalb bat König David Jehova, seine Tränen in einem symbolischen „Schlauch“ aufzubewahren, und er fragte zuversichtlich: „Sind sie nicht in deinem Buch?“ (Psalm 56:8). Ja, Jehova schätzt all unsere Tränen und all die Leiden, die wir erdulden, um ihm loyal zu bleiben, und er erinnert sich daran. Auch diese sind kostbar in seinen Augen.

      16 Angesichts unserer verbesserten Eigenschaften und unserer Bemühungen besteht gewiß kein Zweifel, daß Jehova bei jedem von uns viel Wertvolles findet. Jehova betrachtet uns als kostbar und als Teil der „begehrenswerten Dinge aller Nationen“, ganz gleich, wie wir in Satans Welt behandelt werden (Haggai 2:7).

      Was Jehova als Beweis seiner Liebe getan hat

      17. Warum sollte uns das Loskaufsopfer Christi davon überzeugen, daß Jehova und Jesus uns persönlich lieben?

      17 Drittens tut Jehova vieles, wodurch er seine Liebe zu uns beweist. Christi Loskaufsopfer ist gewiß das überzeugendste Argument gegen die satanische Lüge, wir seien wertlos oder nicht liebenswert. Wir dürfen nie vergessen, daß der qualvolle Tod, den Jesus am Marterpfahl erlitt, und die sogar noch größere Qual, die Jehova ertrug, als er ansehen mußte, wie sein geliebter Sohn starb, ein Beweis ihrer Liebe zu uns waren. Diese Liebe findet außerdem auf uns persönlich Anwendung. So sah es auch der Apostel Paulus, denn er schrieb, daß ‘der Sohn Gottes ihn geliebt und sich selbst für ihn dahingegeben hat’ (Galater 2:20).

      18. Wie zieht uns Jehova zu Christus?

      18 Jehova zeigt seine Liebe zu uns dadurch, daß er jedem einzelnen von uns hilft, aus dem Opfer Christi Nutzen zu ziehen. Jesus sagte gemäß Johannes 6:44: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn.“ Durch das Predigtwerk, durch das wir persönlich erreicht wurden, sowie durch den heiligen Geist, den Jehova gebraucht, um uns zu helfen, trotz unserer Einschränkungen und Unvollkommenheiten geistige Wahrheiten zu verstehen und anzuwenden, zieht er uns zu seinem Sohn hin und zu der Hoffnung auf ewiges Leben. Daher kann Jehova von uns dasselbe sagen, was er bereits von Israel sagte: „Mit einer Liebe auf unabsehbare Zeit habe ich dich geliebt. Darum habe ich dich mit liebender Güte gezogen“ (Jeremia 31:3).

      19. Warum sollte uns das Vorrecht des Gebets von der persönlichen Liebe Jehovas zu uns überzeugen?

      19 Durch das Vorrecht des Gebets verspüren wir die Liebe Jehovas wahrscheinlich auf vertraulichste Weise. Er lädt jeden von uns ein, „unablässig“ zu ihm zu beten (1. Thessalonicher 5:17). Und er hört zu! Er wird sogar „Hörer des Gebets“ genannt (Psalm 65:2). Diese Funktion hat er keiner anderen Person übertragen, nicht einmal seinem Sohn. Denken wir nur: Der Schöpfer des Universums fordert uns auf, uns ihm mit Freimut der Rede im Gebet zu nahen! Unser Flehen mag Jehova sogar zu etwas veranlassen, was er sonst möglicherweise nicht getan hätte (Hebräer 4:16; Jakobus 5:16; siehe Jesaja 38:1-16).

      20. Warum ist Gottes Liebe zu uns keine Entschuldigung für Selbstüberschätzung oder Egoismus unsererseits?

      20 Kein ausgeglichener Christ würde diese Beweise für Gottes Liebe und Wertschätzung als Entschuldigung dafür gebrauchen, daß er sich wichtiger nimmt, als er wirklich ist. Paulus schrieb: „Durch die unverdiente Güte, die mir verliehen worden ist, sage ich jedem, der sich unter euch befindet, nicht höher von sich zu denken, als zu denken nötig ist, sondern so zu denken, daß er gesunden Sinnes sei, jeder, wie Gott ihm ein Maß des Glaubens zugeteilt hat“ (Römer 12:3). Während wir die Wärme der Liebe unseres himmlischen Vaters verspüren, wollen wir daher gesunden Sinnes sein und bedenken, daß Gottes liebende Güte unverdient ist. (Vergleiche Lukas 17:10.)

      21. Welche Lüge Satans müssen wir verwerfen, und welche göttliche Wahrheit müssen wir stets im Sinn behalten?

      21 Wir wollen alles uns Mögliche tun, um den Vorstellungen zu widerstehen, die Satan in der zum Untergang verurteilten alten Welt fördert. Das schließt auch ein, den Gedanken zu verwerfen, wir seien wertlos oder ungeliebt. Wenn uns das Leben im gegenwärtigen System gelehrt haben sollte, uns selbst als ein Hindernis zu betrachten, das auch Gottes unendliche Liebe nicht überwinden könne, oder unsere Werke als zu unbedeutend, als daß sie seine Augen, die alles sehen, beachten würden, oder unsere Sünden als zu groß, um durch den Tod seines kostbaren Sohnes zugedeckt zu werden, dann sind wir einer Lüge zum Opfer gefallen. Verwerfen wir solche Lügen mit allem ihnen gebührenden Widerwillen! Behalten wir stets die inspirierten Worte des Apostels Paulus aus Römer 8:38, 39 im Sinn: „Ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, noch Engel, noch Regierungen, noch Gegenwärtiges, noch Zukünftiges, noch Mächte, noch Höhe, noch Tiefe, noch irgendeine andere Schöpfung imstande sein wird, uns von Gottes Liebe zu trennen, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“

  • Wie können wir zur Liebe und zu vortrefflichen Werken anspornen?
    Der Wachtturm 1995 | 1. April
    • Wie können wir zur Liebe und zu vortrefflichen Werken anspornen?

      „Laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, indem wir ... einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht“ (HEBRÄER 10:24, 25).

      1, 2. (a) Warum hatten es die ersten Christen so nötig, durch das Zusammenkommen getröstet und ermuntert zu werden? (b) Welcher Rat des Paulus sprach die Notwendigkeit des Zusammenkommens an?

      SIE trafen sich heimlich, drängten sich hinter verschlossenen Türen zusammen. Draußen lauerte überall Gefahr. Jesus, ihr Führer, war gerade öffentlich hingerichtet worden, und er hatte seine Nachfolger warnend darauf hingewiesen, daß man sie nicht besser behandeln würde als ihn (Johannes 15:20; 20:19). Doch als sie mit gesenkter Stimme über ihren geliebten Jesus sprachen, müssen sie sich in der Gemeinschaft sicherer gefühlt haben.

      2 Die Jahre vergingen, und die Christen mußten mit Prüfungen und Verfolgung aller Art fertig werden. Wie für die ersten Jünger waren für sie die Zusammenkünfte eine Quelle des Trostes und der Ermunterung. Deshalb schrieb der Apostel Paulus gemäß Hebräer 10:24, 25: „Laßt uns

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