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    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • aufweist und seinem Willen entspricht. Es müsste logischerweise ebenfalls sieben Köpfe und zehn Hörner haben wie das aus dem Meer aufsteigende wilde Tier, das es darstellt. Interessanterweise wird in Offenbarung, Kapitel 17 ein zweites siebenköpfiges Tier beschrieben, das aber anders aussieht als das wilde Tier aus dem Meer. Seine Bedeutung sowie die Bedeutung des siebenköpfigen wilden Tieres und des zweihörnigen Tieres wird unter dem Stichwort TIERE (SINNBILDER) behandelt.

      Das Bild des Tieres, auf das in Offenbarung, Kapitel 13 zum ersten Mal Bezug genommen wird, wird danach stets zusammen mit dem wilden Tier erwähnt, und zwar hauptsächlich in Verbindung mit der Anbetung dieses wilden Tieres und dem Empfangen seines Kennzeichens. An beidem ist das Bild des Tieres beteiligt (Off 14:9-11; 15:2; 16:2; 19:20; 20:4; siehe KENNZEICHEN).

  • Bildad
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • BILDAD

      (Bịldad).

      Einer der drei Gefährten Hiobs, als Schuchiter bezeichnet; ein Nachkomme Schuachs, des Sohnes Abrahams und Keturas (Hi 2:11; 1Mo 25:2; 1Ch 1:32). In den drei Runden der Debatte mit Hiob sprach Bildad immer als Zweiter und folgte gewöhnlich dem allgemeinen Thema des Eliphas; seine Reden waren kürzer und bissiger, doch nicht in dem gleichen Maße wie Zophars. Bildad erhob als Erster den Vorwurf, Hiobs Kinder hätten Böses getan und verdienten daher das Unglück, das über sie gekommen sei. In einer fehlgeleiteten Schlussfolgerung gebrauchte er folgendes Beispiel: So, wie Papyrus und Schilf ohne Wasser verdorren und absterben, so „sind die Pfade all derer, die Gott vergessen“ – eine Erklärung, die an sich richtig ist, aber in Bezug auf die Andeutung, dass sie auf den gottesfürchtigen Hiob zuträfe, völlig falsch (Hi 8). Wie Eliphas erklärte Bildad Hiobs Unglücksschläge fälschlicherweise als Schläge, die über die Bösen kommen. Bildad deutete an, dass der arme Hiob „keine Nachkommenschaft und keinen Nachwuchs“ haben sollte (Hi 18). Mit seiner dritten, kurzen Rede, in der er behauptet, der Mensch sei eine „Made“ und ein „Wurm“ und daher in Gottes Augen unrein, gingen die „Trostworte“ der drei Gefährten Hiobs zu Ende (Hi 25). Schließlich wies Jehova Bildad und die anderen beiden an, ein Brandschlachtopfer darzubringen und Hiob zu bitten, für sie zu beten (Hi 42:7-9).

  • Bild des wilden Tieres
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • BILD DES WILDEN TIERES

      Siehe BILD.

  • Bildung
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • BILDUNG

      Siehe ERZIEHUNG, BELEHRUNG.

  • Bileam
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • BILEAM

      (Bịleam) [vielleicht „Verschlinger“].

      1. Beors Sohn, der im 15. Jahrhundert v. u. Z. lebte. Er wohnte in der aramäischen Stadt Pethor, die im oberen Euphrattal am Fluss Sadschur lag. Obwohl Bileam kein Israelit war, wusste er dennoch einiges über Jehova und erkannte ihn immerhin als den wahren Gott an, denn er sprach von ihm bei einer Gelegenheit als ‘Jehova, mein Gott’ (4Mo 22:5, 18). Das mag darauf zurückzuführen sein, dass treue Anbeter Jehovas (Abraham, Lot und Jakob) früher in der Umgebung Harans gelebt hatten, das nicht weit von Pethor entfernt lag (1Mo 12:4, 5; 24:10; 28:5; 31:18, 38).

      Bileam wies das Angebot der ersten Abordnung des Moabiterkönigs Balak ab, die den „Wahrsagerlohn“ mitgebracht hatte. Er sagte: „Jehova hat sich geweigert, mich mit euch gehen zu lassen“ (4Mo 22:5-14). Als danach „andere Fürsten in größerer Zahl und geehrtere“ kamen (4Mo 22:15) und Bileam Gott erneut um die Erlaubnis bat mitzugehen, sagte Jehova: „Steh auf, geh mit ihnen. Aber nur das Wort, das ich zu dir reden werde, darfst du reden“ (4Mo 22:16-21; Mi 6:5).

      Als Bileam unterwegs war, stellte sich ihm Jehovas Engel dreimal in den Weg; er veranlasste Bileams Eselin zuerst, in ein Feld abzubiegen, dann, Bileams Fuß an eine Mauer zu drücken, und schließlich, sich niederzulegen. Nachdem Bileam das Tier dreimal geschlagen hatte, wurde es durch ein Wunder zum Sprechen veranlasst, und erhob Protest (4Mo 22:22-30). Jetzt sah Bileam den Engel Jehovas selbst, der zu ihm sagte: „Ich bin ausgezogen, um Widerstand zu leisten, weil dein Weg überstürzt gegen meinen Willen gewesen ist.“ Doch auch dieses Mal gestattete Jehova Bileam, seinen selbstgewählten Lauf fortzusetzen (4Mo 22:31-35).

      Gott missbilligte zwar die Verfluchung Israels von vornherein, und er bestand darauf, dass Bileam, falls er hingehen würde, sie nicht verfluchen, sondern segnen sollte (Jos 24:9, 10). Dennoch erlaubte er ihm hinzugehen. Es war wie bei Kain, dem gegenüber Jehova ebenfalls sein Missfallen äußerte und dem er es dennoch überließ, seinen schlechten Weg zu verlassen oder seine sündige Handlungsweise fortzusetzen (1Mo 4:6-8). Bileam, der ebenso eigensinnig war wie Kain, missachtete Jehovas Willen und wollte unbedingt sein eigennütziges Ziel erreichen. Seine Gier nach Lohn machte ihn für seine verkehrte Handlungsweise blind. Judas sagte von ihm, er habe sich „für Lohn in den Lauf des Irrtums“ gestürzt, und der Apostel Petrus schrieb, dass er „den Lohn des Unrechttuns liebte, aber für seine eigene Verletzung dessen, was recht war, eine Zurechtweisung erhielt. Ein

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