Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Gibeon
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • ereignet hatte. Wahrscheinlich spielte der Prophet auf den Sieg an, den David mit der Hilfe Gottes über die Philister hatte erringen können (1Ch 14:16), wenn nicht auch auf die viel weiter zurückliegende Niederlage der Amoriterkoalition zur Zeit Josuas (Jos 10:5, 6, 10-14). Die Prophezeiung erfüllte sich im Jahr 607 v. u. Z., als Jehova zuließ, dass die Babylonier Jerusalem und seinen Tempel zerstörten.

      Nicht lange nach der vorhergesagten Zerstörung ermordete Ismael in Mizpa den Statthalter Gedalja, der von Nebukadnezar, dem König von Babylon, ernannt worden war. Auch nahmen der Meuchelmörder und seine Männer die übrig gebliebenen Bewohner Mizpas gefangen. Doch Johanan gelang es mit seinen Männern, Ismael bei den großen Wassern von Gibeon zu überraschen und die Gefangenen zu befreien (Jer 41:2, 3, 10-16).

      Unter den aus dem Babylonischen Exil im Jahr 537 v. u. Z. Zurückkehrenden befanden sich Männer von Gibeon, und später beteiligten sich gewisse Gibeoniter daran, die Mauer Jerusalems auszubessern (Ne 3:7; 7:6, 7, 25).

  • Giddalti
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • GIDDALTI

      (Giddạlti) [„Ich habe groß gemacht“].

      Ein Sohn Hemans; ein levitischer Sänger, der zur Zeit Davids durch das Los als Haupt der 22. der 24 Dienstgruppen, die aus je 12 Musikern bestanden, bestimmt wurde (1Ch 25:1, 4, 29).

  • Giddel
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • GIDDEL

      (Gịddel) [„Groß gemacht“].

      1. Ein Vorfahr einer Familie der Nethinim, der Tempeldiener, die sich 537 v. u. Z. unter den mit Serubbabel aus dem Babylonischen Exil Zurückkehrenden befanden (Esr 2:1, 2, 43, 47; Ne 7:49).

      2. Das Haupt des Vaterhauses einer der Familien der „Söhne der Knechte Salomos“, die unter denen aufgeführt sind, die 537 v. u. Z. nach Jerusalem und Juda zurückkehrten (Esr 2:1, 2, 55, 56; Ne 7:58).

  • Gideon
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • GIDEON

      (Gịdeon) [„Umhauer“, „Jemand, der (etwas) abhaut“].

      Einer der hervorragendsten Richter Israels; der Sohn des Joas aus der Familie Abiesers, die zum Stamm Manasse gehörte. Gideon wohnte in dem Ort Ophra, der offensichtlich w. des Jordan lag. Die Stammesabteilung, der er angehörte, war die unbedeutendste in Manasse, und er selbst war ‘der Kleinste im Hause seines Vaters’ (Ri 6:11, 15).

      Gideon lebte in einer sehr turbulenten Zeit in der Geschichte Israels. Weil die Israeliten Jehova untreu waren, konnten sie nicht die Früchte ihrer Arbeit genießen. Jahrelang waren benachbarte heidnische Nationen, vor allem die Midianiter, zur Erntezeit mit Horden in Israel eingefallen, die „so zahlreich [waren] wie die Heuschrecken“. Sieben Jahre lang lastete die Hand Midians so schwer auf den Israeliten, dass sie sich unterirdische Depots anlegten, um ihre Lebensmittelvorräte vor den Eindringlingen zu verstecken (Ri 6:1-6).

      Zum Befreier berufen. Als Gideon gerade Getreide drosch – nicht unter freiem Himmel, sondern in einer Weinkelter, um von den Midianitern nicht entdeckt zu werden –, erschien ihm ein Engel und sagte zu ihm: „Jehova ist mit dir, du tapferer Starker.“ Das veranlasste Gideon zu der Frage, wie dies der Fall sein könne, da doch die Midianiter seine Nation bedrückten. Als er erfuhr, dass er zum Befreier Israels bestimmt worden sei, wies er bescheiden auf seine eigene Bedeutungslosigkeit hin. Aber ihm wurde versichert, dass Jehova mit ihm sein werde. Deshalb bat er um ein Zeichen, um sicherzugehen, dass der Bote wirklich Jehovas Engel war. Er brachte als Gabe Fleisch, ungesäuerte Kuchen und Brühe, und auf Anweisung des Engels legte er die Sachen auf einen großen Felsen und goss die Brühe aus. Der Engel berührte mit seinem Stab das Fleisch und die ungesäuerten Kuchen, worauf Feuer aus dem Felsen aufzusteigen begann und das Opfer verzehrte; danach entschwand der Engel (Ri 6:11-22).

      Noch in derselben Nacht stellte Jehova Gideon auf die Probe. Er gebot ihm, den Altar, den sein Vater dem Gott Baal errichtet hatte, niederzureißen, den heiligen Pfahl daneben umzuhauen, einen Altar für Jehova zu errichten und dann den jungen siebenjährigen Stier seines Vaters (offensichtlich ein Stier, der dem Baal geweiht war) darauf zu opfern; dabei sollte er den heiligen Pfahl als Feuerholz verwenden. Gideon gehorchte. Er ging mit der nötigen Vorsicht vor und führte seinen Auftrag nachts aus, wobei ihm zehn Diener halfen. Als die Männer der Stadt am Morgen aufstanden und sahen, was geschehen war, und dann erfuhren, dass Gideon daran schuld war, verlangten sie lautstark seinen Tod. Joas lieferte ihnen seinen Sohn jedoch nicht aus, sondern widersprach ihnen scharf; Baal solle sich selbst verteidigen. Joas gab dann seinem Sohn Gideon den Namen Jerubbaal (was „Möge Baal rechten [streiten]“ bedeutet), indem er sprach: „Möge Baal für sich selbst rechten, weil jemand seinen Altar niedergerissen hat“ (Ri 6:25-32).

      Sieg über Midian. Als die Midianiter zusammen mit den Amalekitern und den Leuten des Ostens erneut in Israel einfielen und im Tal Jesreel lagerten, hüllte Jehovas Geist Gideon ein. Gideon rief die Abiesriter zur Schlacht zusammen und sandte Boten nach Manasse, Ascher, Sebulon und Naphtali, die die Männer aufforderten, sich ihm anzuschließen. Gideon wünschte weitere Beweise dafür, dass Jehova mit ihm war, und bat darum, dass ein über Nacht auf der Dreschtenne ausgelegtes

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen