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GedächtnisgruftEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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in Maleachi 3:16 erwähnten „Gedenkbuch“ stand. (Vgl. Pr 7:1; siehe NAME.)
Der Grundgedanke der Erinnerung, der in den griechischen Wörtern für „Gruft“ oder „Gedächtnisgruft“ enthalten ist, macht die Bitte des neben Jesus hingerichteten Verbrechers: „Gedenke meiner, wenn du in dein Königreich kommst“, noch bedeutsamer (Luk 23:42).
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GedächtnismahlEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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GEDÄCHTNISMAHL
Siehe ABENDMAHL DES HERRN.
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GedaljaEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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GEDALJA
(Gedạlja) [„Groß ist Jehova“].
1. Ein levitischer Sänger, dem zur Zeit Davids durch das Los die Verantwortung für die zweite der 24 Dienstgruppen von je 12 Sängern übertragen wurde (1Ch 25:3, 9, 31).
2. Der Großvater des Propheten Zephanja und möglicherweise ein Nachkomme König Hiskias (Ze 1:1).
3. Der Sohn Paschhurs; einer der Fürsten in Jerusalem, die Jeremia vor dem König Zedekia beschuldigten, die Kriegsleute und das ganze Volk zu schwächen, und die verlangten, dass Jeremia deswegen zu Tode gebracht werde. Nachdem der König ihn den Fürsten ausgeliefert hatte, warfen sie ihn in eine schlammige Zisterne (Jer 38:1-6).
4. Der Sohn Ahikams, des Sohnes Schaphans. Nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 607 v. u. Z. setzte König Nebukadnezar Gedalja als Statthalter über die Juden ein, die im Land Juda zurückgelassen worden waren. Gedalja machte Mizpa zu seinem Amtssitz, und dort ließ sich auch der Prophet Jeremia nieder. Als dann die judäischen Heerobersten, die der Gefangenschaft entgangen waren, hörten, dass Gedalja als Statthalter eingesetzt worden war, kamen sie mit ihren Männern zu ihm nach Mizpa. Gedalja schwor ihnen, dass es ihnen gut gehen werde, solange sie dem König von Babylon dienten, und er forderte sie auf, Wein, Öl und Sommerfrüchte einzusammeln. Sogar die Juden aus Moab, Ammon, Edom und anderen Ländern, wohin sie versprengt worden waren, kamen fortgesetzt zu Gedalja.
All das gefiel Baalis, dem König von Ammon, offensichtlich nicht. Es gelang ihm, Ismael für einen Mordanschlag gegen den Statthalter Gedalja zu gewinnen. Als Johanan und die anderen Obersten der Streitkräfte davon erfuhren, berichteten sie es Gedalja, aber er glaubte ihnen nicht. Johanan bot ihm bei einem geheimen Treffen sogar an, Ismael zu töten und dadurch die Verschwörung zu zerschlagen. Doch Gedalja wollte davon nichts wissen, denn er glaubte, der Bericht über Ismael sei nicht wahr. Als dann Ismael zusammen mit zehn anderen Männern nach Mizpa kam, traf Gedalja keine Vorsichtsmaßnahmen. Er kam mit ihnen zusammen, um mit ihnen zu essen. Während des Essens erhoben sich Ismael und die Männer, die bei ihm waren, und töteten Gedalja sowie alle Juden und Chaldäer, die sich bei ihm befanden (2Kö 25:22-25; Jer 39:14; 40:5 bis 41:3).
5. Einer der Priester zur Zeit Esras, die fremdländische Frauen genommen hatten und die versprachen, sie fortzuschicken (Esr 10:18, 19).
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GederEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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GEDER
(Gẹder) [„Steinmauer“].
Eine Stadt in Kanaan; ihr König war einer der 31 Könige, die Josua besiegte (Jos 12:13). Gemäß Josua 12:7, 8 lag Geder auf der W-Seite des Jordan, und da es zusammen mit Debir erwähnt wird, könnte es im Gebiet der Schephela gelegen haben. Möglicherweise ist es mit Beth-Gader aus 1. Chronika 2:51 identisch. Doch ist die genaue Lage von Geder ungewiss. Zur Zeit Davids war ein Mann namens Baal-Hanan, der Gederiter, über Davids Olivenhaine und Maulbeerfeigenbäume in der Schephela gesetzt, und vermutlich stammte er entweder aus Geder oder aus Gedera (1Ch 27:28).
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GederaEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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GEDERA
(Gedẹra) [„Steinhürde“].
1. Eine dem Stamm Juda zugeteilte Stadt in der Schephela (Jos 15:20, 33, 36). Gedera wird gewöhnlich mit Dschedire identifiziert, ungefähr 22 km wnw. von der vermuteten Ortslage von Eschtaol. Manche Bewohner dieser Stadt waren für ihre Töpferarbeiten bekannt (1Ch 4:23).
2. Anscheinend der Name eines Ortes im Gebiet von Benjamin; der Heimatort von ‘Josabad, dem Gederathiter’ (1Ch 12:1, 2, 4). Einige Geografen versuchen Gedera mit Dschudeira, etwa 1,5 km nö. von Gibeon, gleichzusetzen.
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GederathiterEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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GEDERATHITER
(Gederathịter) [„Zu Gedera gehörend“].
Eine Bezeichnung, die auf Josabad angewandt wurde, einen beidhändigen benjaminitischen Krieger Davids, und die anscheinend andeutete, dass er aus Gedera in Benjamin stammte (1Ch 12:1-4; siehe GEDERA Nr. 2).
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GederothEinsichten über die Heilige Schrift, Band 1
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GEDEROTH
(Gẹderoth) [„Steinhürden“].
Eine dem Stamm Juda zugeteilte Stadt in der Schephela (Jos 15:20, 33, 41) und einer der Orte, die die Philister während der Regierung von König Ahas (761–746 v. u. Z.) einnahmen (2Ch 28:18, 19). Einige Geografen lokalisieren Gederoth in Qatra, einem verlassenen Dorf auf einem Hügel innerhalb des heutigen Gedera, rund 13 km onö. von
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