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  • Darius
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • Schließlich fand man das Dokument des Cyrus in den Archiven von Ekbatana, der alten Hauptstadt von Medien. Darauf sandte Darius an Statthalter Tattenai den Befehl, er und die anderen Beamten sollten nicht nur aufhören, den Tempelbau zu behindern, sondern sie sollten auch Geldmittel aus dem „königlichen Steuerschatz jenseits des STROMES“ bereitstellen sowie Tiere und anderes, was zum Darbringen von Opfern notwendig war. Wer sich dem Befehl des Königs widersetzte, sollte an einen Pfahl geschlagen und sein Haus sollte „in einen öffentlichen Abort umgewandelt“ werden (Esr 6:1-12).

      Diese offizielle Unterstützung und die ständige Ermunterung durch die Propheten (Sach 7:1; 8:1-9, 20-23) bewirkte, dass der Tempelbau fortgesetzt wurde, und „bis zum dritten Tag des Mondmonats Adar, das ist im sechsten Jahr der Regierung des Königs Darius“, kam er zu einem erfolgreichen Abschluss (Esr 6:13-15; am 6. März 515 v. u. Z.). Aus den Inschriften des Darius geht hervor, dass er ein eifriger Verehrer Ahura Masdahs war. Er ergriff daher seine Maßnahmen vermutlich in erster Linie aus Achtung vor der Unwiderruflichkeit der medo-persischen Gesetze und in Übereinstimmung mit seiner Politik der Toleranz (für die es in einigen seiner Inschriften Beweise gibt); doch diese Maßnahmen dienten dem Vorsatz Jehovas und wurden zweifellos von ihm gelenkt.

      Spätere Feldzüge in Griechenland. Um die Jahrhundertwende lehnten sich einige griechische Städte Ioniens gegen die persische Herrschaft auf, und obwohl Darius diese Aufstände erstickte, beschloss er, Athen und Eretria zu strafen, weil sie den rebellischen Städten Hilfe geleistet hatten. So kam es, dass die Perser in Griechenland einfielen. Die Streitkräfte des Darius wurden jedoch 490 v. u. Z. in der Schlacht von Marathon geschlagen. Darius traf darauf sorgfältige Vorbereitungen für einen weiteren Griechenlandfeldzug, doch er konnte ihn nicht mehr ausführen, da er im Jahr 486 v. u. Z. starb. Sein Sohn Xerxes folgte ihm auf den Thron.

      3. In Nehemia 12:22 wird die Eintragung levitischer Häupter der Vaterhäuser „in den Tagen Eljaschibs, Jojadas und Johanans und Jadduas ... bis zum Königtum des Persers Darius“ erwähnt. Da Eljaschib Hoher Priester war, als Nehemia nach Jerusalem zurückkehrte (Ne 3:1), und da Jojada zur Zeit des zweiten Besuchs Nehemias in Jerusalem (nach dem 32. Jahr des Artaxerxes [443 v. u. Z.]) einen verheirateten Sohn hatte (Ne 13:28), handelte es sich bei dem erwähnten „Darius“ wahrscheinlich um Darius Ochus (auch Nothus genannt), der von 423 bis 405 v. u. Z. regierte.

      In einem Brief, der unter den Papyri von Elephantine gefunden wurde und vermutlich aus den letzten Jahren des 5. Jahrhunderts v. u. Z. stammt, heißt es, „Johanan“ sei zu jener Zeit in Jerusalem Hoher Priester gewesen.

  • Darkon
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • DARKON

      (Dạrkon).

      Ein Mann, dessen Nachkommen unter ‘den Söhnen der Knechte Salomos’ vertreten waren, die mit Serubbabel aus dem Babylonischen Exil zurückkehrten (Esr 2:1, 2, 55, 56; Ne 7:6, 7, 57, 58).

  • Darlehen
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • DARLEHEN

      Bestimmtes Kapital, meist in Form von Geld, das jemandem für eine bestimmte Zeit zur Nutzung überlassen wird, in der Erwartung, dass er es später wieder zurückgibt oder in Sachen von gleicher Art, Güte und Menge zurückerstattet.

      Bei den Völkern des Altertums wurden oft sehr hohe Zinsen verlangt, und wer Darlehen nicht zurückzahlen konnte, wurde hart bestraft. Wie aus alten Berichten hervorgeht, waren ein Zinssatz für die Nutzung eines Feldes, der die Hälfte der Ernte ausmachte, und die Forderung, dass ein Kaufmann das Doppelte des Geliehenen zurückzahlen musste, nicht ungesetzlich (Altorientalische Texte zum Alten Testament, herausgegeben von H. Greßmann, Berlin und Leipzig 1926, S. 387, 391). Zuweilen behandelte man einen Schuldner recht streng (Titus Livius, Römische Geschichte, II, XXIII, 2–7; vgl. Mat 18:28-30).

      Im alten Israel war dies jedoch ganz anders. Gewöhnlich lieh man armen Mitisraeliten, die finanzielle Rückschläge erlitten hatten, Geld oder Nahrungsmittel, und das mosaische Gesetz verbot, Zins von ihnen zu verlangen. Wenn ein Israelit einem bedürftigen Mitisraeliten Zins auferlegt hätte, hätte er dessen Notlage ausgenutzt (2Mo 22:25; 3Mo 25:35-37; 5Mo 15:7, 8; 23:19). Es durfte allerdings von Ausländern Zins gefordert werden. Doch selbst diese Vorkehrung des Gesetzes mag nur auf Darlehen zu Geschäftszwecken zugetroffen haben und nicht auf Notfälle. Ausländer hielten sich in Israel meist nur vorübergehend auf und trieben oft Handel, weshalb von ihnen mit Recht erwartet werden konnte, dass sie Zins zahlten, umso mehr, als sie anderen auch auf Zins liehen (5Mo 23:20).

      In den Hebräischen Schriften wird ein Borgender, der ein Darlehen nicht zurückzahlt, getadelt (Ps 37:21), und gleichzeitig wird dazu ermuntert, Bedürftigen zu leihen (5Mo 15:7-11; Ps 37:26; 112:5). In Sprüche 19:17 heißt es: „Wer dem Geringen Gunst erweist, leiht Jehova, und ER wird ihm sein Tun vergelten.“

      Der Fall Hannas veranschaulicht, dass Jehova großzügig zurückzahlt. Nachdem sie Jehova ihren einzigen Sohn, Samuel, für den Dienst im Heiligtum

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