„Noch nie in einer solchen Klemme“
Vor neunzehnhundert Jahren schrieb der Apostel Paulus: „Wo ist der Weise? Wo der Schriftgelehrte? Wo der Wortstreiter dieses Systems der Dinge? Machte Gott nicht die Weisheit der Welt zur Torheit?“ (1. Kor. 1:20, NW) Die heutige Christenheit unterscheidet sich nicht von der Welt in Pauli Tagen, wie wir aus den folgenden Beobachtungen ersehen können, die im letzten April von Dr. T. Lord, dem Präsidenten des Welt-Baptisten-Bundes, gemacht wurden. Im Leicester Evening Mail vom 17. April 1954 wird darüber berichtet: „Unsere Gescheitheit und unsere mächtige Kraft werden uns nichts nützen, wenn nicht der Herr selbst in unsere Konzile kommt und sie in seinem Mitleid führt. Wenn wir uns nicht zum Herrn Jesus Christus hinwenden, sind wir verloren. Die Zivilisation kann gerettet werden, wenn wir den Herrn in den Mittelpunkt stellen.
Das beunruhigt mich. Wir sind so gescheit, so gelehrt, wir haben nie zuvor so viele akademische Würden in der Welt gehabt, so viele gelehrte Prediger, so viele Doktoren der Theologie, so viele Studenten und so viele wissenschaftliche Fortschritte. Und doch sind wir noch nie in einer solchen Klemme gewesen. Es hat noch nie so viele zerrüttete Familienverhältnisse gegeben, noch nie so viele Kinder, die dem Verbrechertum anheimfallen, und wir haben noch nie in einem solch fortgesetzten Zustand der Furcht gelebt wie gerade jetzt.“