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Der Wachtturm verkündet Jehovas Königreich 1954
w54 15. 11. S. 677-681

Uns für den Frieden und das Leben erziehen

Deine Bildung — schädlich oder nützlich? Schafft höhere Bildung Frieden oder Krieg, befreit oder versklavt sie, schützt oder vernichtet sie? Lies das Folgende, denn es geht dich an.

BILDUNG bezeichnet man als das Rückgrat dieser zivilisierten Welt. Ohne Bildung könnte diese Welt nicht lange bestehen. Sie würde bald in die primitive Vergangenheit zurücksinken, wie unbebautes und ungepflegtes Land von der Natur zurückgefordert wird. Um fortgesetzt mehr Erleuchtung zu erreichen und Fortschritt zu machen, betont man daher die Wichtigkeit höherer Bildung.

Man rühmt dieses Jahrhundert und sagt, es sei ein Zeitalter der Aufklärung, eine goldene Zeitepoche der Gelehrsamkeit. Man weist auf die vielen menschlichen Bequemlichkeiten und die Entdeckungen der Wissenschaft als auf Fortschritte hin und behauptet auch, die Fähigkeit zu haben, in der Kunst und Weisheit des Regierens Fortschritte zu erzielen und imstande zu sein, für die Menschen ein stabiles, befriedigendes System der Weltregierung zu schaffen.

Diese Welt hat in ihren Bibliotheken die gesammelte Erkenntnis von Jahrhunderten menschlicher Erfahrung. Sie glaubt nicht, diese Erkenntnis sei nichtig, sondern behauptet, der Mensch habe dadurch praktische Weisheit gelernt. Es ist die Weisheit dieser Welt. Durch Befolgung dieser Weisheit hat die Welt nicht das erlangt, wonach sie sich am meisten sehnte, nämlich Frieden und Leben. Sie kämpft, blutet und quält sich, um sich selbst zu leiten und zu regieren — ohne eine göttliche Hilfe und ohne sich um den göttlichen Willen zu kümmern. Daher hat die Welt durch ihre eigene Weisheit Gott nicht kennengelernt, sondern Jehova Gott aus all ihren Rechnungen ausgelassen und sich auf eigene Weisheit, Fähigkeit und Planung verlassen.

Wir stellen somit die Frage: Wie intelligent ist diese Welt? Was hat sie durch ihre Leistungen auf dem Gebiet des Geistes gewonnen? Wieweit hat sich die Welt verbessert? Ist sie imstande, sich selbst zu regieren? Ist ihre Bildung schädlich oder nützlich? Es stimmt, wir leben in einem Zeitalter der Stromlinienzüge und Kraftwagen, der Düsenflugzeuge und der mit Atomkraft angetriebenen Unterseeboote, in einer Zeit der Elektrizität und der gebändigten Kraft. Aber wo sind ihre moralischen und geistigen Werte und Ziele? Was sind ihre Grundsätze? Was ihre Maßstäbe? Was ist ihre Weisheit? Präsident Eisenhower sagte während eines Festessens anläßlich der Zweihundertjahrfeier der Columbia-Universität treffend: „Laßt uns jedoch Wahrheit oder Erkenntnis der Wahrheit nicht allein in den engen Grenzen bloßer Tatsachen, Statistiken oder mathematischer Gleichungen definieren. Weisheit und menschliches Verständnis — über das Verhältnis der beiden zueinander — sind unerläßlich. Erkenntnis kann uns die Kernspaltung vermitteln; nur Weisheit und Verständnis bieten Gewähr, daß ihre Anwendung zur Besserung des Menschen statt zu seiner Zerstörung dient.“

Wenn man das Ausmaß des menschlichen Blutbades in dieser Welt betrachtet, das durch Werkzeuge der Erkenntnis angerichtet wurde, dann verurteilt das diese Welt als weisheits- und verständnisleer. Sie ist wie ein launenhaftes Ungeheuer aufgewachsen, stark und fürchterlich mit Macht und Kraft, aber ohne jede Moral und geistige Verantwortung. Folglich leben wir in einer Welt mit wunderbaren technischen Errungenschaften, wie Fernsehen, Telefon und Antibiotika, während sie gleichzeitig von Korruption, Unsittlichkeit, Verbrechen, Angst und Bestürzung geplagt wird. Dieser Mangel an moralischen Charaktereigenschaften wurde von Bernard M. Baruch gekennzeichnet, der bei einer Ansprache an eine Studentengruppe im City College, New York, erklärte:

„Diese Epoche, die ein halbes Jahrhundert oder mehr umfaßt, hat erstaunliche materielle Fortschritte gebracht und ist von zwei schrecklichen Weltkriegen gekennzeichnet worden. Eine Wiederbelebung altertümlicher Tyrannei hat sich um so barbarischer durch die Verfeinerung in technischer Hinsicht ausgewirkt.“

Weiter äußerte sich Baruch über den Lauf dieses Atomzeitalters und gab Gründe für dessen Versagen an. Vor sechzig Jahren, sagte er, hätte man gedacht, alle Nationen entwickelten sich beständig zu einem besseren Leben und zu vermehrter Freiheit für den einzelnen. „Aber“, so fügte er hinzu, „der einfache Glaube an die Gewißheit des Fortschritts ist verschwunden. Im zwanzigsten Jahrhundert haben wir den schrecklichen Gestank der Gaskammern gerochen; wir haben die Rückkehr der Sklaverei als eine menschliche Institution gesehen, sowohl in Deutschland unter Hitler als auch hinter dem Eisernen Vorhang. Wie kommt es, daß wir in unseren Laboratorien fast täglich Wunder vollbringen, aber wie kleine Kinder umhertasten, wenn es heißt, uns selbst zu regieren? Kommt das nicht größtenteils durch unsere armselige Bildung?“

Um seine Meinung zu veranschaulichen, wählte Baruch die Schöpfer der Verfassung der Vereinigten Staaten als Beispiel und sagte: „Die Männer, die die Verfassung prägten, würde man heute nicht als Gruppe mit hoher Bildung nach akademischen Maßstäben bezeichnen. Es war kein Regierungssachverständiger unter ihnen. … Ich darf wohl sagen, daß die meisten der Männer, die die Verfassung entwarfen, nicht den Aufnahmeerfordernissen dieses College gewachsen waren. Doch trotz ihres Mangels an formeller Bildung waren diese Männer, die im Jahre 1787 in Philadelphia zusammenkamen, im wahren Sinne des Wortes wohlerzogen. Erstens und vor allem wußten sie noch zu denken. … Auch in einem anderen Sinne waren die Väter unseres Landes wohlerzogen — sie waren tief von moralischen Werten erfüllt. In ihrem Sinn machten sie einen klaren Unterschied zwischen Gut und Böse, zwischen Grundsatz und Zweckmäßigkeit. Sie waren sich über die Werte, an die sie glaubten, nicht im Zweifel und waren entschlossen, sie aufrechtzuerhalten. …

Im Gegensatz dazu ist heute das Denken eine vernachlässigte Kunst geworden. Obwohl wir erstaunlich viel lesen, scheinen wir doch die Fähigkeit verloren zu haben, aus der Vergangenheit zu lernen. Wir haben für Werte kein richtiges Gefühl mehr. Nie in der Geschichte hat sich die Menschheit rühmen können, Dinge zu haben wie Nachrichtenübermittlung, Schnelldruckpressen, verschwenderisch illustrierte Zeitschriften, Radio, Kino und Fernsehen. Doch diese Mittel der Mitteilung scheinen dem Denken weniger förderlich zu sein als ein Holzklotz im Wald. In der Tat scheinen diese düsengetriebenen, stromlinienförmigen Verkehrsmittel fast die Feinde des Denkens zu sein. Sie bombardieren uns täglich mit weiteren Zerstreuungen und neuen Alarmen. Als reines Ergebnis sind unsere Energien — nicht nur unsere intellektuellen Energien, sondern auch unsere wirtschaftlichen und militärischen Reserven — für nebensächliche Streitfragen verschwendet worden, während die Grundzüge der kritischen Probleme, die vor uns liegen, unberührt bleiben und ignoriert werden. Es ist nicht zu lange her, daß wir unser Zeitalter für ‚das Zeitalter der Aufklärung‘ hielten. Mehr und mehr aber wird es ‚das Zeitalter der Zerstreutheit‘. …

Während des letzten halben Jahrhunderts oder länger haben sich unsere Hoffnungen auf eine bessere Welt hauptsächlich um materielle Fortschritte gedreht. Wir haben es in der technologischen Forschung bis zu einem Punkt gebracht, wo nichts mehr außerhalb der menschlichen Fähigkeit liegt — das heißt, nichts Physisches oder Materielles. Wir können Berge wegtragen, Wüsten bewässern und schneller als der Schall fliegen. Auf unseren Hochschulen und Universitäten ist man mehr geneigt, nach technologischem Fortschritt zu streben. Statt die Fähigkeit des Denkens zu betonen, legt man mehr Wert auf technische Erfahrenheit. Und wohin hat uns das gebracht? Es hat dazu geführt, daß wir in der Furcht leben, diese unglaubliche Energie in der Hand des Menschen werde das Zerstörungsmittel für die Zivilisation, die wir kennen. Es liegt auf der Hand, daß etwas fehlt. Dieses Etwas kann kaum noch Macht sein, es können kaum noch neuere technologische Fortschritte sein. Dieses Etwas, das uns fehlt, ist Disziplin, die Fähigkeit, uns selbst zu regieren und die Macht zu beherrschen, die uns bereits gehört.“ — Vital Speeches of the Day, Juni 1953.

DAS VERSAGEN EINGESTANDEN

Dieser Welt fehlt Disziplin, das ist wahr, aber sie wünscht nicht, in Gerechtigkeit diszipliniert zu werden. Dieser Welt fehlt die Fähigkeit, sich selbst zu regieren, aber sie verwirft Jehova Gott als Herrscher über sich. Ihr fehlt das richtige Gefühl, ihre erstaunliche Macht zu bändigen, aber sie wünscht nicht die Weisheit, die sie bändigen könnte. Diese Welt schreit und sehnt sich nach Frieden, bereitet sich aber in wahnsinniger Weise für den Krieg vor. Sie gibt große Frömmigkeit und Gottseligkeit vor, wünscht aber weder Gott noch sein Wort. Ihre Pädagogen haben des Menschen geistige Wohlfahrt entweder verringert oder ignoriert. Sie haben sich von der Bibel als einem Textbuch der Erkenntnis abgewandt und im Einklang mit ihren eigenen selbstsüchtigen Begierden einen Lauf eingeschlagen, der gegensätzlich und somit gegen den Frieden und das Leben ist. Wie passend sind die Worte des Propheten: „Wie möget ihr sagen: Wir sind weise, und das Gesetz Jehovas ist bei uns? Siehe, fürwahr, zur Lüge hat es gemacht der Lügengriffel der Schriftgelehrten. Die Weisen werden beschämt, bestürzt und gefangen werden; siehe, das Wort Jehovas haben sie verschmäht, und welcherlei Weisheit haben sie?“ — Jer. 8:8, 9.

Präsident Eisenhower zeigte ein Heilmittel für dieses Versagen und rief die Leute auf, ‚die Wahrheit zu predigen und sie furchtlos zu verwirklichen‘. „Wahrheit“, sagte er, „kann die Menschen frei machen! Und wo Menschen ihr Leben in Freiheit gestalten, sich selbst regieren, die Wahrheit kennen und ihre Mitmenschen verstehen, glauben wir, daß dort auch der Wille vorhanden ist, in Frieden zu leben. Hier also sehen wir trotz der Atombomben, Wasserstoffbomben und der ganzen grausamen Zerstörungswut des modernen Krieges, trotz des Schreckens, der Umsturzbewegungen, der Propaganda und der Bestechung den Schlüssel zum Frieden. Der Schlüssel ist Erkenntnis und Verständnis — und ihr ständiger Gebrauch durch die Menschen überall. … Hier ist die nicht aufhörende Mission der Universität — in der Tat jeder Erziehungsinstitution in der freien Welt —, nämlich die Wahrheit zu finden und sie zu verbreiten!“

WAHRHEIT ALS HEILMITTEL

Vor über neunzehnhundert Jahren verkündigte der größte Pädagoge aller Zeiten, Jesus von Nazareth, diesen Grundsatz der Wahrheit in ganz Palästina. Aber die Wahrheit, die er verkündigte, war nicht die Weisheit dieser Welt. In Erwiderung fragte Pilatus darum Jesus: „Was ist Wahrheit?“ Für ihn waren Cäsars politische Ziele, Institutionen, Traditionen usw. Wahrheiten, die man rechtfertigen und im ganzen Römischen Reich predigen sollte. Aber für Jesus bedeutete Wahrheit etwas ganz anderes, etwas, was dieser Welt fremd ist, etwas, worüber diese Welt nichts wußte. Jesus machte bekannt, daß Gottes Wort Wahrheit ist. „Dein Wort ist Wahrheit“, sagte er. Bei einer früheren Gelegenheit sagte er seinen Jüngern: „Wenn ihr in meinem Worte bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ — Joh. 18:38; 17:17; 8:31, 32, NW.

Die großen Wahrheiten, die Jesus verkündete, handelten von Jehova Gott und seinem Königreich durch Christus. Diese Wahrheiten enthüllten, daß jene Personen kein Teil dieser alten Welt sind, daß diese Welt einem plötzlichen Ende in der Schlacht von Harmagedon entgegengeht, und daß die einzige Hoffnung der Menschheit zum Überleben dieser Schlacht darin besteht, daß man sich eine genaue Erkenntnis des Allmächtigen und seines Wortes aneignet und im Einklang damit lebt. „Dies bedeutet ewiges Leben“, sagte er, „daß sie fortwährend Erkenntnis in sich aufnehmen über dich, den allein wahren Gott, und über den, den du ausgesandt hast, Jesus Christus.“ Daher befahl er: „Diese gute Botschaft wird gepredigt werden auf der ganzen bewohnten Erde, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das vollendete Ende kommen.“ Das waren die Wahrheiten, die Menschen befreien würden. „Diese Weisheit“, sagte Paulus, „hat keiner der Herrscher dieses Systems der Dinge erkannt, denn wenn sie sie erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht an den Pfahl gebracht.“ — Joh. 17:3; Matth. 24:14; 1. Kor. 2:8, NW.

Jene Menschen, die sich Frieden und Leben wünschen, müssen von dieser Weisheit etwas kennenlernen. Doch wie? Seit mehr als siebzig Jahren beschäftigen sich Jehovas Zeugen in dem bedeutendsten Erziehungsfeldzug, der jemals auf dieser Erde in Gang gesetzt wurde, in dem Bemühen, diese Wahrheiten den Menschen zu überbringen. Ihre Arbeit, die in über hundert Sprachen und in 150 Ländern vorangeht, ist ein befremdendes Werk mit wunderbaren Ergebnissen.

Durch Selbsterziehung mittels des Wortes Gottes, der Bibel, können Jehovas Zeugen das tun, was die Nationen, in denen sie leben, während der letzten viertausend Jahre nicht fertigbringen konnten. Weil sie die Bibel kennen, an sie glauben und gemäß ihren göttlichen Grundsätzen leben, können sie trotz vieler verschiedener Nationalitäten, Farben und Sprachen in Einheit und Frieden zusammenkommen. Wie sie erkennen, soll der Mensch nicht morden, stehlen und bestechen. Deshalb, gestützt durch den Geist Gottes und einen starken Wunsch und Drang, Gottes Willen zu tun, gelingt es ihnen, die Kriegswaffen, die Rassenunterschiede, die politischen und nationalen Schranken abzulegen. Sie stehlen und bestechen nicht. Sie haben ihre Schwerter in Pflugscharen und ihre Speere in Winzermesser umgeschmiedet. Sie erheben sich nicht gegeneinander und lernen auch den Krieg nicht mehr. Sie leben untereinander in Frieden.

Sie lassen sich von rechtem Denken und richtigen Grundsätzen leiten, und somit ist es ihnen möglich, sich von aller Verderbtheit zu reinigen, sich der Flut der Verbrechen entgegenzustemmen, sich vom zügellosen Leben abzuwenden und über die Bosheit zu triumphieren. In anderen Worten: die Bibelwahrheit hat sie befreit. Diese Wahrheit hat sie zu einer Gesellschaft gemacht, die verschieden ist von dieser alten Welt. Sie hat sie zu einer Neuen-Welt-Gesellschaft gemacht, die Gottes Namen verherrlicht.

WIE WAHRE ERKENNTNIS BEFREIT

Der Hauptvorgang ist das Umgestalten unseres Sinnes, der unsere Wünsche und unseren Lauf bestimmt. Wenn wir unsere Wünsche ändern, unseren Willen, unsere Interessen, unsere Einstellung, unseren geistigen Ausblick und unsere Herzenseinstellung, um Gottes Willen und Wort zu entsprechen, dann werden sich unsere Handlungen entsprechend zum Besseren wenden. Der Schlüssel zu einem derartigen Wechsel ist die Wahrheit, die Bibelwahrheit. Ein ernstes Bibelstudium wird unsere Ansichten über viele Dinge ändern. Es wird unseren Sinn erneuern und ihn gemäß Gottes gerechten Ansichten ausrichten. Das wird uns vom Apostel Paulus angeraten: „Formt euch nicht mehr nach diesem System der Dinge, sondern werdet umgewandelt, indem ihr euren Sinn neu gestaltet.“ „Streift die alte Persönlichkeit mit ihren Praktiken ab, und kleidet euch mit der neuen Persönlichkeit, die durch genaue Erkenntnis erneuert wird nach dem Bilde dessen, der sie schuf.“ — Röm. 12:2; Kol. 3:9, 10, NW.

Bildung errichtet eine Gesellschaft, aber nur die richtige Bildung bringt eine Neue-Welt-Gesellschaft zustande, eine Gesellschaft, die sich nach dem Willen Gottes ausrichtet. Trotz all ihrer sogenannten Weisheit wird diese Welt in den Augen Gottes als töricht betrachtet. Sie streitet, kämpft, blutet und quält sich selbst, um sich zu leiten und sich selbst unabhängig von Gott zu regieren. Dafür wird sie vernichtet werden. „Mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis; weil du die Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, daß du mir nicht mehr Priesterdienst ausübest; und du hast das Gesetz deines Gottes vergessen: so werde auch ich deine Kinder vergessen.“ — Hos. 4:6.

Paulus gibt den Rat: „Wenn jemand unter euch denkt, er sei weise in diesem System der Dinge, so werde er töricht, damit er weise werde. Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott; denn es steht geschrieben: ‚Er fängt die Weisen in ihrer eigenen List.‘ Und wiederum: ‚Jehova weiß, daß die Überlegungen der Weisen nichtig sind.‘“ Um wirklich weise zu sein, greife nach der Bibel. Studiere sie. Befolge genau ihren Rat. Ihre Worte der Weisheit werden dich aus den Verwicklungen dieser alten Welt befreien und werden dich wirklich mit Hoffnung auf Leben und Frieden in der neuen Welt erleuchten, die Gott schafft. Das ist die Bildung, die auf höchster Stufe steht. Uns selbst in diesen Wahrheiten zu erziehen garantiert uns Frieden und Leben. — 1. Kor. 3:18-20, NW.

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