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  • Lass dich nicht von der egoistischen Haltung der Welt anstecken
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w25 Februar S. 25-27
Ein verärgerter Hotelgast lässt seinen Frust an einer Rezeptionistin ab. Hinter ihm bildet sich eine Warteschlange.

Lass dich nicht von der egoistischen Haltung der Welt anstecken

HAST du auch schon beobachtet, dass viele Menschen heute denken, sie hätten ein Anrecht auf bestimmte Privilegien oder eine besondere Behandlung? Scheinbar sind sie nie zufrieden­zustellen. Diese Haltung ist typisch für die letzten Tage, die von Undankbarkeit und Egoismus geprägt sind (2. Tim. 3:2).

Egoismus ist kein neues Phänomen. Schon Adam und Eva wollten selbst bestimmen, was richtig und was falsch ist – mit katastrophalen Folgen. Jahrhunderte später nahm sich König Usija von Juda dreist das Recht heraus, im Tempel Räucherwerk darzubringen (2. Chr. 26:18, 19). Und die Pharisäer und Sadduzäer waren der Ansicht, sie hätten als Nachkommen Abrahams besondere Anerkennung von Gott verdient (Mat. 3:9).

Da wir von egoistischen Menschen umgeben sind, könnte ihre Haltung auf uns abfärben (Gal. 5:26). Vielleicht entwickeln wir das Gefühl, Anspruch auf bestimmte Aufgaben oder eine besondere Behandlung zu haben. Wie können wir uns vor dieser Denkweise schützen? Beschäftigen wir uns zunächst mit zwei Prinzipien, die Jehovas Standpunkt deutlich machen.

Jehova legt fest, was jedem zusteht. Dazu ein paar Beispiele.

  • In einer Familie sollte sich der Mann respektiert und die Frau geliebt fühlen (Eph. 5:33). Wer verheiratet ist, hat ein Anrecht darauf, dass sein Ehepartner nur mit ihm Intimbeziehungen hat (1. Kor. 7:3). Eltern dürfen von ihren Kindern erwarten, dass sie ihnen gehorchen, und Kindern steht die Liebe und Fürsorge ihrer Eltern zu (2. Kor. 12:14; Eph. 6:2).

  • Die Ältesten in der Versammlung verdienen Respekt für ihre harte Arbeit (1. Thes. 5:12). Doch sie haben nicht das Recht, sich als Herren aufzuspielen (1. Pet. 5:2, 3).

  • Gott hat dem Staat die Befugnis gegeben, Steuern zu erheben und von seinen Bürgern Respekt einzufordern (Röm. 13:1, 6, 7).

Wir bekommen von Jehova viel mehr, als wir verdienen. Wegen unserer Sündhaftigkeit haben wir eigentlich nur den Tod verdient (Röm. 6:23). Doch aus Liebe schenkt uns Jehova so viel Gutes (Ps. 103:10, 11). Alles, was wir von ihm erhalten – jedes Geschenk und jede besondere Aufgabe –, ist ein Ausdruck seiner unverdienten Güte (Röm. 12:6-8; Eph. 2:8).

WAS UNS DAVOR SCHÜTZT, EGOISTISCH ZU WERDEN

Nehmen wir uns vor weltlichem Denken in Acht. Der Gedanke, wir würden mehr verdienen als andere, könnte ganz unbemerkt in uns aufkommen. Wie leicht das passiert, machte Jesus durch die Geschichte von den Arbeitern deutlich, die einen Tageslohn von einem Denar erhielten. Manche von ihnen begannen frühmorgens und arbeiteten den ganzen Tag unter der heißen Sonne. Andere arbeiteten nur eine Stunde lang. Die Arbeiter der ersten Gruppe dachten, ihnen stehe ein höherer Lohn zu (Mat. 20:1-16). Doch Jesus wollte seinen Nachfolgern vor Augen führen, dass sie mit dem zufrieden sein sollten, was Gott ihnen gibt.

Einige Lohnarbeiter aus Jesu Vergleich beschweren sich beim Gutsbesitzer.

Die Männer, die den ganzen Tag gearbeitet hatten, dachten, ihnen stehe ein höherer Lohn zu

Seien wir dankbar, nicht fordernd (1. Thes. 5:18). Nehmen wir uns den Apostel Paulus zum Vorbild, der auf materielle Unterstützung von den Brüdern in Korinth verzichtete, obwohl er ein Anrecht darauf gehabt hätte (1. Kor. 9:11-14). Statt etwas einzufordern, sollten wir für alles, was wir bekommen, dankbar sein.

Paulus stellt mit zwei Männern ein Zelt her.

Der Apostel Paulus erwartete keine finanzielle Unterstützung

Arbeiten wir an Demut. Wenn man zu hoch von sich denkt, kann schnell das Gefühl aufkommen, man sei für Größeres bestimmt. Das Gegenmittel für solch eine gefährliche Denkweise ist Demut.

Collage: 1. Der Prophet Daniel in hohem Alter. 2. Das alte Babylon. 3. Der junge Daniel mit seinen drei hebräischen Freunden.

Daniels Demut machte ihn für Jehova wertvoll

Der Prophet Daniel gab ein gutes Beispiel in Demut. Seine Herkunft, sein Aussehen, seine Intelligenz und seine Fähigkeiten hätten ihn zu der Annahme verleiten können, er habe seine Privilegien verdient (Dan. 1:3, 4, 19, 20). Doch Daniel blieb demütig, und das machte ihn in Jehovas Augen wertvoll (Dan. 2:30; 10:11, 12).

Lehnen wir die egoistische Haltung, die in der heutigen Zeit vorherrscht, entschieden ab. Und freuen wir uns stattdessen über alles, was uns Jehova in seiner unverdienten Güte schenkt.

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