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  • g92 22. 2. S. 3-4
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  • Von wem werden Kinder aufgeklärt?
  • Erwachet! 1992
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Erwachet! 1992
g92 22. 2. S. 3-4

Von wem werden Kinder aufgeklärt?

WIE sich Eltern doch über die Geburt ihres Kindes freuen! Sie sind ganz vernarrt in das Baby, schmusen mit ihm und sprechen über fast nichts anderes mehr. Bald wird ihnen allerdings bewußt, daß es große Verantwortung mit sich bringt, ein Kind zu haben. Dazu gehört nicht zuletzt, daß die Eltern ihm beibringen müssen, wie es sich in einer Welt, die immer unmoralischer wird, schützen kann.

Wie können Eltern ihrem inniggeliebten Kind helfen, ein reifer Erwachsener zu werden, der sich einmal eines herzlichen, glücklichen Familienlebens erfreut und vielleicht selbst gottesfürchtige Kinder großzieht? Manche Eltern fühlen sich dieser Aufgabe kaum gewachsen, weshalb sie zweifellos für Anregungen dankbar sind.

Wir bringen unseren Kindern wahrscheinlich mehr oder weniger das bei, was uns die eigenen Eltern beigebracht haben. Viele Eltern wurden jedoch kaum, wenn überhaupt, über sexuelle Vorgänge unterrichtet. Und falls wir zu denen gehören, die richtig aufgeklärt wurden, müssen wir dennoch bedenken, daß sich die Welt verändert hat und damit auch die Bedürfnisse der Kinder. Außerdem haben viele Leser dieser Zeitschrift jetzt eine höhere Moral als früher und führen nun ein besseres Leben. Daher sollten wir uns fragen: „Richtet sich die Art und Weise, wie ich meine Kinder belehre, nach meinem jetzigen Standpunkt und nach ihren wachsenden Bedürfnissen?“

Manche Eltern überlassen es ihren Kindern, solche Informationen irgendwo aufzuschnappen. Doch das gibt zu den beunruhigenden Fragen Anlaß: Was werden sie lernen? Wann? Von wem und unter welchen Umständen?

Sexualkundeunterricht

Viele Eltern sagen sich: „Das werden sie schon in der Schule lernen.“ An den meisten Schulen wird Sexualkunde unterrichtet, aber nur selten wird den Schülern moralische Anleitung gegeben. William J. Bennett, ehemaliger US-Erziehungsminister, sagte 1987, daß die Schulen „sich bewußt dagegen wehren, Unterschiede in der Moral zu machen“.

Tom, Vater von zwei reizenden Töchtern, fragte eine ihrer Lehrerinnen: „Warum sagen Sie nicht einfach, daß außereheliche Geschlechtsbeziehungen verkehrt sind?“ Sie erwiderte, daß sie das gern tun würde, daß die Schule aber die unverheirateten Mütter und deren Lebensgefährten nicht verletzen dürfe. Die Schulen weisen die Kinder also auf verschiedene Alternativen hin, sagen ihnen jedoch kaum, welche die richtige ist.

„Wir kaufen ihnen ein Buch“

Andere Eltern meinen: „Wir kaufen ihnen ein Buch.“ Ein gutes Buch ist vielleicht eine Hilfe, aber Eltern müssen gewissenhaft darauf achten, daß es mit ihrem eigenen Standpunkt übereinstimmt. Wenige Bücher über dieses Thema befassen sich mit Moralvorstellungen oder erwähnen überhaupt die Begriffe „richtig“ und „falsch“. Manche empfehlen sogar unmoralische Handlungen. Es ist eine Seltenheit, daß in einem Buch geraten wird, sexuelle Betätigungen auf die Ehe zu beschränken.

Die Verantwortung, Kindern Moralbegriffe zu vermitteln, bleibt somit dort, wo Gott sie von Anfang an vorgesehen hatte — bei den Eltern, die ihre Kinder lieben. In der Bibel werden Väter aufgefordert: „Du sollst sie [Gottes Gebote] deinem Sohn einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst und wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst“ (5. Mose 6:7).

Tatsächlich können Eltern für ihre Kinder die besten Lehrer sein. Kein Buch und keine Schule kann je den Einfluß ersetzen, den ihre Überzeugung oder ihr Vorbild hat. William Bennett sagte: „Studien zeigen, daß Kinder weniger geneigt sind, sich sexuell zu betätigen, wenn sie in erster Linie von den Eltern aufgeklärt werden. ... Auf die Eltern kommt es am meisten an.“

Manche Eltern befürchten allerdings, Wissen verleite zum Ausprobieren. Das hängt natürlich in großem Maße davon ab, wie Kinder aufgeklärt werden. Tatsache ist, daß Kinder und Jugendliche früher oder später von den sexuellen Vorgängen erfahren. Ist es nicht weit besser, daß sie auf richtige und würdige Art und Weise von ihren Eltern aufgeklärt werden, die sie lieben und eine hohe Moral haben, als auf der Straße, im Schulhof oder von zweifelhaften Erwachsenen?

Doch es bleibt die Frage: Wie kann man Kinder auf gottgefällige und respektvolle Weise aufklären? Jugendliche hören oft, daß „es alle machen“. Wie kann man sie davon überzeugen, daß es die vorbildlichsten und glücklichsten Jugendlichen nicht tun? Wie kann man ihnen klarmachen, daß das Beachten des biblischen Gebots, ‘sich der Hurerei zu enthalten’, nicht nur das größte Glück bringt, sondern auch die einzige Möglichkeit ist, Gott zu gefallen? In den folgenden Artikeln werden wertvolle Anregungen gegeben (1. Thessalonicher 4:3).

[Herausgestellter Text auf Seite 3]

„Die Werte, die Eltern ihren Kindern beibringen, scheinen immer noch am meisten zu zählen“ (U.S.News & World Report)

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